Seit Jahren will ich mein iPad mehr in den Arbeitsalltag integrieren. Unterwegs Mails abarbeiten, in physischen Meetings auf dem Laufenden bleiben oder einfach zwischendrin Notizen festhalten. Doch über Umwege wird das Gerät dann doch wieder zur Medienmaschine. Im Zug lockt Netflix mit den heruntergeladenen Serien, in Meetings ist dann doch das Macbook dabei, und wenn es Zeit für Notizen ist, ist der Stylus leer. Und überhaupt: Dauerhaft gibt es Notifications, die einen vernünftigen Workflow ständig unterbrechen.Anzeige
Dieses Problem hat man mit dem Amazon Kindle Scribe Colorsoft nicht. Denn der E-Book-Reader empfängt keine Nachrichten, er unterstützt noch nicht einmal Apps. Anders als beim Tablet ist der Funktionsumfang eingeschränkt. Im Kern kann man digitale Bücher lesen, anhören und Notizen festhalten. Das Konzept ist bekannt. Schließlich brachte Amazon den ersten Kindle Scribe schon 2022 auf den Markt. Was sich vier Jahre später geändert hat: Der Bildschirm kann Inhalte jetzt auch farblich darstellen. Für Nutzer:innen wird das Gerät dadurch allerdings zum Luxus. 699 Euro kostet der vermeintlich leistungsstärkste Kindle mit 64 Gigabyte Speicher.
Der Kindle Scribe Colorosoft ist schick, aber langsam









