Die siebte Generation des iPad mini wird demnächst zwei Jahre alt. Apple plant einem Bericht zufolge zeitnah einen Nachfolger – und geht damit offenbar einen wichtigen technischen Schritt. Nachdem der Hersteller bereits beim iPad Pro in den Größen mit 11 und 13 Zoll seit der M4-Variante von 2024 erstmals größere OLED-Screens verbaut, sollen diese nun auch erstmals in dem Kompakt-Tablet landen. Allerdings ist offenbar eine abgespeckte Version der organischen Leuchtdioden mit geringerer Bildwiederholfrequenz geplant, als man das von den Pro-Modellen kennt.
OLED-Mittelgröße kommt
Wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg schreibt, trägt das neue iPad mini 8 den internen Codenamen J510. Der aktuelle LCD-Screen mit 8,3 Zoll wird demnach gegen ein OLED-Panel ausgetauscht. Es verspricht unter anderem eine bessere Farbdarstellung mit besseren Schwarzwerten, mitunter auch weniger Stromverbrauch. Der neue iPad-mini-Screen fügt sich im Hinblick auf die Größe zwischen den iPhone-OLEDs (seit 2017, maximale Größe: 6,9 Zoll beim iPhone 17 Pro Max) und dem iPad Pro ein. Die Verfügbarkeit könnte im Herbst beginnen, möglicherweise im Oktober.
Ob sich aufgrund des neuen Bildschirms etwas am Formfaktor des iPad mini ändert, ist noch nicht durchgesickert. Denkbar wäre es, dass es dadurch etwas dünner wird. Apple dürfte weiterhin schnellere Chips verbauen. Derzeit nutzt Apple im iPad mini 7 den A17 Pro aus iPhone 15 Pro und 15 Pro Max, der bereits Apple-Intelligence-fähig ist. Apple könnte auf den A19 Pro aus dem iPhone 17 Pro und 17 Pro Max wechseln, der in diesem September vermutlich durch den A20 Pro abgelöst wird. Der Einstiegspreis des neuen iPad mini dürfte höher ausfallen als bislang, wobei Apple die Preise für die aktuellen Modelle bereits erhöht hat.













