Der kanadische Hobbyastronom Joël Lapointe untersuchte Ende des Jahres 2023 intensiv das detaillierte Kartenmaterial des Kartendienstes Google Maps, um eine geeignete Route für seinen nächsten Urlaub in der rauen Wildnis zu planen. Dabei stieß er in der schwer zugänglichen kanadischen Region Côte-Nord auf eine äußerst auffällige, beinahe perfekt kreisförmige Vertiefung mit einem enormen Durchmesser von rund 25 Kilometern, wie das Smithsonian Magazine detailliert berichtet.Anzeige
Da sich diese ungewöhnliche geologische Struktur in keiner der öffentlich zugänglichen und anerkannten Datenbanken für Einschlagskrater befand, wandte sich Lapointe mit seinem Verdacht an den Planetengeologen Gordon Osinski von der Western University im kanadischen London. Eine aufwendige und logistisch fordernde Expedition der Wissenschaftler in das betroffene Gebiet bestätigte schließlich die anfängliche Vermutung, dass es sich bei der Entdeckung tatsächlich um einen gewaltigen Meteoritenkrater handelt.
Wissenschaftliche Bestätigung des massiven Meteoritenkraters
Osinski, der die internationale Meldeplattform Impact Earth betreibt und regelmäßig Hinweise aus der Bevölkerung prüft, hielt die Entdeckung auf den Satellitenbildern anfangs für eine optische Täuschung oder eine herkömmliche geologische Formation. Dennoch reiste der erfahrene Forscher im Oktober 2025 mit einem vierköpfigen Spezialistenteam, zu dem auch der französische Geologe Jérôme Gattacceca gehörte, per Wasserflugzeug in das von dichten Wäldern und Insekten geprägte unwegsame Gelände.Anzeige










