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CDU und AfD: Kretschmer löst neue Debatte über Brandmauer zu AfD aus CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer sorgt mit seiner Kritik an der „Brandmauer“ zur AfD erneut für eine Debatte über den Umgang mit der Partei.

Michael Kretschmer (CDU) in seinem Büro in der Staatskanzlei. Foto: Robert Michael/dpaSachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat eine erneute Debatte über die sogenannte Brandmauer gegenüber der AfD ausgelöst. Nachdem er in einem Interview gesagt hatte, „wer noch über Brandmauern redet, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt“, erntete der CDU-Politiker am Mittwoch deutlichen Widerspruch aus den eigenen Reihen. „Die AfD ist unser politischer Hauptgegner. Wir werden uns nicht zur AfD öffnen“, sagte der CDU-Landesvorsitzende von Niedersachsen, Sebastian Lechner, zu Welt-TV. Er unterstütze wie auch die Bremer CDU-Fraktionsvorsitzende Wiebke Winter die Linie von CDU-Chef Friedrich Merz, der eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschließt.Allerdings vermeidet auch Merz das Wort „Brandmauer“. „Pausenlose intellektuelle und rhetorische Verrenkungen zur Brandmauer bringen uns nicht weiter und nicht eine Wählerstimme“, sagte der Vorsitzende des Unions-Sozialflügels CDA, Dennis Radtke, dem „Handelsblatt“. Kretschmer, der in Sachsen eine Minderheitsregierung anführt, war bereits mehrfach mit strittigen Äußerungen zur AfD und zur Russland-Politik aufgefallen.Aus SPD, Grünen und der Linken kamen erneut Aufforderungen an die CDU, sie solle eine klare Position gegenüber der AfD einnehmen, die in Teilen als rechtsextrem eingestuft wird. „Wenn einer die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat, dann ist es Michael Kretschmer mit seiner Aussage zur Brandmauer“, sagte die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, dem Nachrichtenportal t-online. Man müsse nicht mit Leuten reden, „die diesem Land Schaden zufügen wollen, was ja auch Kretschmer konstatiert“.Ablehnung kam auch vom SPD-Spitzenkandidaten in Berlin, Steffen Krach. Er spreche zwar mit Menschen, die die AfD wählen wollten, weil das sein Verständnis von Demokratie sei, sagte er zu t-online. Aber mit Rechtsextremen werde er niemals zusammenarbeiten. Krach forderte, die CDU müsse sich klar dazu bekennen.Bundesregierung Ein bisschen Aufbruch. Nach 423 langen Tagen Kommentar von Max Haerder rtr Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick