Die Sozialausgaben in Deutschland für Rente, Gesundheit, Pflege und ähnliche Leistungen steigen weiter an. Vergangenes Jahr wurde fast ein Drittel der Wirtschaftsleistung (32 Prozent) für Soziales ausgegeben, der zweithöchste Wert seit Beginn der Statistik im Jahr 1960. Lediglich zu Beginn der Corona-Pandemie 2020, in der viele Hilfsprogramme griffen, war der Anteil höher. Dies geht aus einem Bericht des Bundesarbeitsministeriums zum Sozialbudget 2025 hervor, er liegt der Süddeutschen Zeitung vor. Die Zahlen liefern neuen Stoff für die Debatte, ob der Sozialstaat zu teuer ist. „Der Anstieg hat viel mit der Politik der vergangenen zehn Jahre zu tun“, sagte Andreas Peichl, Leiter des Zentrums für Finanzwissenschaft am Münchner Ifo-Instituts, der SZ.