An diesem Wochenende feiern die Wagner-Festspiele ihr 150. Jubiläum. Viel ist – sehr zu Recht – zuletzt debattiert worden über die Eselei, Michel Friedman als Redner wegen angeblicher Sicherheitsbedenken vorübergehend auszuladen. Zu wenig steht bislang eine mindestens so verstörende Eselei aus Bayreuth im Fokus. Die Pläne für ein Dokuzentrum, in dem man sich über die ideelle Verbindung von Wagner und Hitler am Ort des Geschehens hätte informieren können, hat die Stadt auf eine Minimalvariante reduziert, eine Billiglösung. Einen digitalen Hauch von nichts.