PfadnavigationHomeRegionalesHamburgPremiumimmobilienLuxuswohnungen sind gefragt, bei Häusern in Toplage steigt der DruckStand: 13:30 UhrLesedauer: 3 MinutenWohnen mit unverbaubarem Blick auf die Elbe: Das Treppenviertel in BlankeneseQuelle: picture alliance/Zoonar | Franziskus von LuckeWährend viele Käufer im mittleren Preissegment noch abwägen und rechnen müssen, zeigt sich der Markt für Premiumimmobilien in Hamburg erstaunlich robust. Allerdings driftet der Trend bei Wohnungen und Häusern auseinander.Wer über Hamburgs Premiumlagen spricht, meint nicht einfach teure Wohnungen. Es geht um Elb- oder Alsterblick, um historische Stadtvillen und um Penthouse-Terrassen, vor denen Containerschiffe lautlos vorüberziehen. Während auf dem breiten Wohnungsmarkt die Kaufzurückhaltung noch spürbar ist, bleibt die Nachfrage nach exklusiven Immobilien in den begehrtesten Vierteln der Stadt bemerkenswert stabil. An der Elbchaussee, in Harvestehude oder entlang der Außenalster wechseln Objekte für Millionenbeträge den Besitzer. Der Hamburger Luxusmarkt folgt dabei oft eigenen Regeln. Zu diesem Schluss kommt der Immobilienmakler Dahler in einer aktuellen Analyse. Lesen Sie auchWährend die Angebotspreise für Premiumwohnungen nachgaben und Angebot sowie Nachfrage stiegen, legten die Preise für Premiumhäuser zu. Gleichzeitig gingen dort Angebot und Nachfrage zurück. In Hamburg hebe sich die Lage zum Teil deutlich von anderen Großstädten ab, so Björn Dahler, Gründer und Geschäftsführer des Immobilienmaklers, mit Blick auf die aktuelle Entwicklung. Der Hamburger Premiumimmobilienmarkt entwickle sich derzeit zweigeteilt. „Während sich die Käufer von Wohnungen die aktuelle Preiskorrektur zunutze machen und wieder verstärkt aktiv werden, halten sich die Interessenten für Häuser am Markt eher zurück. Das höhere Finanzierungsvolumen führt dazu, dass Kaufentscheidungen dort deutlich sorgfältiger abgewogen werden.“ Das spiegelt sich auch in den Zahlen wider. Die Anzahl der inserierten Top-Häuser lag um 8 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals. Anders als im Wohnungssegment entwickelte sich der Angebotspreis leicht positiv. Der Median belief sich auf 10.846 Euro pro Quadratmeter und lag damit 2,6 Prozent über dem Niveau des Vergleichswerts aus 2025. Damit ist Hamburg neben Frankfurt die einzige Top-7-Stadt, in der die Preise gestiegen sind. „Wir sehen, dass Kaufinteressenten besonderen Wert auf realistisch bewertete Immobilien, eine gute Lage und Qualität sowie auf Energieeffizienz legen. Immobilien, die diese Kriterien erfüllen, bleiben weiterhin in beiden Segmenten gefragt.“Lesen Sie auchDie Zahlen basieren auf einer aktuellen Analyse des Hamburger Maklers in Kooperation mit ImmoScout24. Das Augenmerk lag dabei auf dem Premiumsegment, wozu die teuersten zehn Prozent der auf der Plattform inserierten Wohnungen und Häuser näher untersucht wurden. Der Grenzwert für dieses obere Segment lag für Eigentumswohnungen bei 9.624 und für Häuser bei 9.153 Euro pro Quadratmeter. Dies entspricht in beiden Kategorien dem zweithöchsten Schwellwert aller untersuchten Top-7-Städte, jeweils hinter München (12.056 Euro pro Quadratmeter bei den Wohnungen, 11.631 bei den Häusern). Auffällig: Die Zahl der auf der Plattform inserierten Luxuswohnungen in Hamburg blieb gegenüber dem Vorjahresquartal beinahe unverändert und stieg sogar um 0,8 Prozent an. Damit ist Hamburg die einzige Top-7-Stadt mit einer positiven Angebotsentwicklung in diesem Segment. Besonders dynamisch entwickelt sich laut Analyse der Teilmarkt Alster West. Dort nahm die Zahl der inserierten Premiumwohnungen um 25 Prozent zu. DW/ee
Premiumimmobilien: Luxuswohnungen sind gefragt, bei Häusern in Toplage steigt der Druck - WELT
Während viele Käufer im mittleren Preissegment noch abwägen und rechnen müssen, zeigt sich der Markt für Premiumimmobilien in Hamburg erstaunlich robust. Allerdings driftet der Trend bei Wohnungen und Häusern auseinander.









