Das Fantasie-Königreich von Peter Fitzek galt als bundesweit größter Reichsbürger-Verein. Die Bundesanwaltschaft will seine Rädelsführer jetzt vor Gericht stellen.
Peter Fitzek in einem Gerichtssaal in Dessau-Roßlau im Juli 2024
Hendrik Schmidt/dpa/picture alliance
dpa/taz | Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen vier mutmaßliche Köpfe der „Reichsbürger“-Gruppe „Königreich Deutschland“ (KRD) erhoben. Die oberste deutsche Anklagebehörde wirft ihnen vor, sich als Rädelsführer in einer kriminellen Vereinigung mitgliedschaftlich betätigt zu haben.
Dem Gründer Peter Fitzek werden zudem unter anderem der Betrieb eines unerlaubten Versicherungsgeschäfts und zahlreiche Fälle von Steuerhinterziehung zur Last gelegt. Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf muss nun entscheiden, ob er die Anklage zulässt und wann es zum Prozess kommt.










