PfadnavigationHomeWirtschaftWarenhausketteGaleria veröffentlicht Standorte – diese 33 Filialen könnten geschlossen werdenStand: 12:00 UhrLesedauer: 2 MinutenBlick auf das Logo der Galeria Kaufhof am Kaufhaus am AlexanderplatzQuelle: Monika Skolimowska/dpaFür mehr als 30 Galeria-Standorte ist die Zukunft ungewiss. Der Konzern hat die betroffenen Filialen nun öffentlich gemacht – insgesamt betreibt das Unternehmen noch 83 Warenhäuser in Deutschland.33 Filialen der Warenhauskette Galeria werden auf ihre Rentabilität geprüft und könnten geschlossen werden. Das Unternehmen nannte nun die betroffenen Standorte. Galeria will mit den Vermietern über Mietkonditionen und Flächenanpassungen verhandeln. Sollten keine tragfähigen Lösungen erarbeitet werden, sei die Fortführung der jeweiligen Filiale gefährdet. Bei einigen Häusern laufen die Gespräche bereits, bei anderen sollen sie jetzt beginnen.Diese Standorte sind Teil der Liste:Baden-Württemberg: Freiburg (Europaplatz), Heilbronn, Mannheim, Offenburg, SingenBayern: Aschaffenburg, Bayreuth, Memmingen, München (Rotkreuzplatz), WürzburgBerlin: Alexanderplatz, Hermannplatz, Kurfürstendamm, SpandauBrandenburg: PotsdamHamburg: EimsbüttelHessen: Bad Homburg, Limburg an der LahnMecklenburg-Vorpommern: WismarNiedersachsen: Braunschweig, OldenburgNordrhein-Westfalen: Euskirchen, Kleve, Köln (Breite Straße, Hohe Straße, Nippes), Mülheim (Rhein-Ruhr Zentrum), Münster (Salzstraße)Rheinland-Pfalz: Bad Kreuznach, Koblenz, Mainz, SpeyerSachsen-Anhalt: MagdeburgKriterien für die Auswahl waren laut Galeria unter anderem die Mietbelastung und die Ertragskraft. „Wir werden jeden Standort einzeln und ergebnisoffen betrachten“, sagte Geschäftsführer Tilo Hellenbock. Wann Entscheidungen fallen, ließ eine Sprecherin von Galeria offen.Alle Warenhäuser müssten nachhaltig profitabel wirtschaften, teilte das Unternehmen mit. Da alle Filialen diesbezüglich Optimierungspotenzial hätten, sollen auch an den übrigen 50 Standorten Gespräche mit Vermietern geführt werden. Parallel prüft Galeria auch den Umzug in geeignetere Immobilien und Neueröffnungen.Lesen Sie auchDie angeschlagene Warenhauskette bekam kürzlich eine neue Kreditfinanzierung von bis zu 160 Millionen Euro. Die Kreditlinie wird von der US-Investmentgesellschaft Gordon Brothers bereitgestellt und ist an einen Sanierungsplan geknüpft, der weitere Schließungen vorsieht. Im Juni wurde bereits bekannt, dass rund 30 der 83 Filialen als gefährdet gelten.Galeriafilialen im Rückstand bei Mietzahlungen Das neue Geld dient unter anderem dazu, einen Kredit des Minderheitsgesellschafters Bain Capital abzulösen und offene Mietzahlungen zu begleichen. Mehrere Vermieter beklagten in den vergangenen Monaten, dass Mieten nicht oder nur teilweise gezahlt wurden. Galeria verwies auf Liquiditätsschwankungen und räumte ein, die Vermieter um eine Stundung gebeten zu haben.Lesen Sie auchDer Konzern, der rund 12.000 Menschen beschäftigt, hatte Anfang 2024 zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz angemeldet. Grund dafür war unter anderem die finanzielle Schieflage des Mutterkonzerns Signa. Im Sommer 2024 wurden neun Standorte geschlossen. Seitdem gehört Galeria der US-Investmentgesellschaft NRDC und einer Beteiligungsfirma des Unternehmers Bernd Beetz.dpa/jho
Galeria veröffentlicht Standorte – diese 33 Filialen könnten geschlossen werden - WELT
Für mehr als 30 Galeria-Standorte ist die Zukunft ungewiss. Der Konzern hat die betroffenen Filialen nun öffentlich gemacht – insgesamt betreibt das Unternehmen noch 83 Warenhäuser in Deutschland.











