Max Giesinger bei einem Konzert Berlin: Für die Fan-Base erreichbar bleiben
Die Lieblingsband hat gerade neue Tourdaten bekannt gegeben – und binnen Minuten sind alle Tickets vergriffen. Vielen Musikfans dürfte das bekannt vorkommen. Wer Restkarten ergattern will, landet nicht selten auf teils dubiosen Webseiten, die sich anfühlen wie ein Computerspiel: Gewinnen kann nur, wer schnell viel Geld ausgibt. Schließlich drängen sich in der virtuellen Warteschlange angeblich Tausende weitere Fans, die ebenfalls eines der heiß begehrten Tickets haben wollen – jetzt und hier, koste es, was es wolle.
Viagogo, Ticketbande, Ticombo, StubHub oder Vivid Seats heißen einige der großen Player auf dem längst etablierten Ticketzweitmarkt. Er setzt die Musikbranche mittlerweile derartig unter Druck, dass sie Alarm geschlagen hat. Mit klaren Forderungen wandte sich die Interessenvertretung Pro Musik im Mai mit einem offenen Brief an die Bundesregierung.Lea, Kafvka, Kraftklub, Nina Chuba und Co. wehren sich»Gegen Wucher und Betrug – Tickets dürfen keine Spekulationsobjekte sein«: Unter diesem Motto stellten sich rund 200 Künstler, Veranstalter, Schauspieler, Produzenten und Crewmitglieder hinter den Brief. Unter anderen haben Nina Chuba, Die Toten Hosen, Die Ärzte, Max Giesinger, Lea, Johannes Oerding, AnnenMayKantereit und Kraftklub den Brief unterzeichnet.








