Am 22. Juli 2011 ermordete ein Rechtsextremist 69 Teilnehmende eines sozialdemokratischen Zeltlagers. 8 weitere Menschen starben durch eine Autobombe.
Das vom Künstler Matias Faldbakken gestaltete Mahnmal für die Opfer des Terroranschlags von 2011 bei der Einweihung in Oslo
Zhang Yuliang/Xinhua/imago
Es war der letzte 22. Juli, der in Norwegen einfach nur wie ein weiterer Sommertag begann – der des Jahres 2011. Dann setzte Anders Behring Breivik seinen rechtsextremistischen Terrorplan um und zwang dem Land die ungeheure Aufgabe auf, damit fertigzuwerden.
Auch 15 Jahre danach müssen nicht nur Überlebende und Hinterbliebene weiterhin mit den Folgen umgehen. Das Land behält den traumatischen Wendepunkt bei sich, muss sich darauf beziehen, über ihn reflektieren, in immer neuem Licht betrachten. Nicht allen gefällt das, manche wollen nicht mehr erinnert werden.











