Frankreich macht Ernst mit dem Social-Media-Verbot für Kinder und JugendlicheAls erstes EU-Land hat Frankreich ein Verbot von sozialen Netzwerken für unter 15-Jährige beschlossen. Auslöser waren unter anderem aufsehenerregende Gerichtsverfahren gegen Tiktok.22.07.2026, 10.04 Uhr3 LeseminutenFrankreich geht beim Verbot von sozialen Netzwerken für Jugendliche in Europa voran.ImagoFrankreich verbietet als erstes europäisches Land Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren den Zugang zu sozialen Netzwerken; bisher kannte weltweit einzig Australien ein solches Verbot. Am Dienstag, dem letzten Sitzungstag vor der Sommerpause, verabschiedeten zunächst der Senat und anschliessend die Nationalversammlung das Gesetz zur sogenannten «digitalen Volljährigkeit». Künftig dürfen Minderjährige keine Konten mehr bei Plattformen wie Tiktok, Instagram, Snapchat oder X eröffnen.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Erfolg für MacronFür Präsident Emmanuel Macron ist der Beschluss einer der letzten grossen innenpolitischen Erfolge seiner zweiten Amtszeit. Er hatte das Vorhaben in den vergangenen Monaten zur Chefsache erklärt und auf ein beschleunigtes Gesetzgebungsverfahren gedrängt. «Ich hatte mich dafür eingesetzt, nun ist es beschlossen: Ab dem neuen Schuljahr sind soziale Netzwerke für Kinder unter 15 Jahren verboten», schrieb Macron nach der Abstimmung auf X.Je m’y étais engagé, c’est désormais voté : les réseaux sociaux seront interdits aux moins de 15 ans à la rentrée. Merci aux parlementaires. Au Conseil constitutionnel de statuer puis place à l’action pour rendre cette mesure concrète et protéger nos enfants en ligne. pic.twitter.com/jC79unxX67— Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) July 21, 2026
Frankreich untersagt unter 15-Jährigen den Zugang zu sozialen Netzwerken
Als erstes EU-Land hat Frankreich ein Verbot von sozialen Netzwerken für unter 15-Jährige beschlossen. Auslöser waren unter anderem aufsehenerregende Gerichtsverfahren gegen Tiktok.










