Die sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche steigt an. Besonders hoch ist der Anstieg bei Jugendpornos. Das könnte mit KI zu tun haben.
Digitale, sexualisierte Gewalt gegen Jugendliche: Trotz der hohen Zahlen im Hellfeld, es bleiben auch weiterhinblinde Flecken
Annegret Hilse/reuters
„Digitale sexualisierte Gewalt ist Alltag für Jugendliche“, sagte Kerstin Claus am Dienstag im Haus der Bundespressekonferenz. Die Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen fasste damit die Statistik für das Jahr 2025 zusammen, die sie gemeinsam mit Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und dem Chef des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, vorstellte.
Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der sexuellen Missbrauchsfälle an Kindern unter 14 Jahren auf 17.126 – ein Plus von 4,7 Prozent gegenüber 2024. Bei Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren wuchs die Zahl auf 1.239 Fälle, ein Anstieg um 4 Prozent.













