PfadnavigationHomeSportTour de FranceLipowitz stürzt schwer – Tour-Aus für Deutschlands HoffnungsträgerStand: 18:43 UhrLesedauer: 3 MinutenFlorian LipowitzQuelle: AFP/LOIC VENANCEDrama bei der Tour de France: Florian Lipowitz stürzt beim Einzelzeitfahren schwer und muss aufgeben. Die Etappe gewinnt Remco Evenepoel, sein Co-Kapitän bei Red Bull.Mit hohem Tempo und Risiko raste Florian Lipowitz beim Einzelzeitfahren in eine Kurve – dann rutschte der deutschen Radsport-Hoffnung das Vorderrad weg. Der harte Aufschlag auf dem Asphalt bedeutete für ihn das Ende der Tour de France. Acht Kilometer vor dem Ziel stieg der 25-Jährige in einen Krankenwagen, hielt sich dabei den Arm.„Ich habe gehört, dass Florian gestürzt ist. Das gibt dem ganzen einen faden Beigeschmack. Ich wünsche ihm gute Besserung“, sagte der spätere Etappensieger und Lipowitz-Teamkollege Remco Evenepoel. Der Olympiasieger aus Belgien war auf den 26,1 Kilometern nach Thonon-les-Bains 28 Sekunden schneller als Tadej Pogacar. In der Gesamtwertung führt der Slowene dennoch weiter souverän: Er liegt mit einem Abstand von 4:32 Minuten vor Evenepoel. Dritter ist der Mexikaner Isaac del Toro 6:51 Minuten hinter Pogacar.Lipowitz ist nach dem Aus des Dänen Jonas Vingegaard der zweite Podiumsfavorit, der nicht mehr dabei ist. Der Schwabe war im vergangenen Jahr noch sensationell auf den dritten Gesamtrang bei der Frankreich-Rundfahrt gefahren.Abendliche Dopingkontrolle bei Red BullDer späte Abend vor dem Einzelzeitfahren war für Evenepoel und Lipowitz nicht wie gewohnt abgelaufen: Zu später Stunde kamen Dopingkontrolleure vorbei. Alle acht Fahrer des Red-Bull-Teams wurden gegen 22 Uhr kontrolliert, wie ein Sprecher bestätigte.Dabei handelte es sich aber nicht um eine der umstrittenen Nachtkontrollen, die es zuletzt beim viermaligen Toursieger Tadej Pogacar und dem ausgeschiedenen Mitfavoriten Vingegaard gab. Pogacar war um fünf, Vingegaard um zwei Uhr morgens vor seinem Sturz geweckt worden.Lesen Sie auch„Es ist noch im Rahmen. Ich war 22.30 Uhr dran. Das ist besser als 2 Uhr nachts. Sie waren mit drei, vier Mann vor Ort. Das ging recht zackig, sie haben das professionell gemacht“, sagte Teamkollege Nico Denz der ARD.Vor Beginn der Etappe erlebte Brandon McNulty, Teamkollege von Pogacar und dem Kölner Nils Politt, ein anderes Problem. Der US-Rennfahrer stieß mit einem Auto zusammen. Der Fahrer sei wütend hinter ihm gewesen, berichtete Teamchef Mauro Gianetti bei Eurosport. „Wir wissen nicht, warum. Er überholte Brandon, stoppte das Auto. Und dann stieß Brandon leider mit dem Auto zusammen“, sagte er. Es sei aber letztendlich „nichts so Großes“ gewesen. „Alles ist gut. Aber es war nicht so schön“, sagte der 62-Jährige.Bekommen die Sprinter eine Chance?Nach drei Etappen, bei denen besonders die Starrennfahrer im Rennen um die vorderen Plätze der Gesamtwertung im Mittelpunkt standen, könnten am Mittwoch möglicherweise noch einmal die Sprinter im Fokus stehen. Auf den größtenteils flachen 174,7 Kilometern zwischen Chambery und Voiron stehen zwar erst einige leichte Anstiege an, aber zum Ende hin könnte es zu einem letzten Massensprint kommen – vielleicht jubelt aber auch ein Ausreißer.mel/dpa
Tour de France: Lipowitz stürzt schwer – Tour-Aus für Deutschlands Hoffnungsträger - WELT
Drama bei der Tour de France: Florian Lipowitz stürzt beim Einzelzeitfahren schwer und muss aufgeben. Die Etappe gewinnt Remco Evenepoel, sein Co-Kapitän bei Red Bull.












