Seit Dienstag gilt die neue und größtenteils niedrigere Förderung für den Heizungstausch. „Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude startet jetzt“, erklärte die Förderbank KfW. Bereits bestehende Zusagen der KfW „behalten ihre Gültigkeit, die Bundesmittel hierfür sind reserviert“. Mit den neuen Konditionen sinkt die Höhe der förderfähigen Kosten etwa für den Einbau einer Wärmepumpe von zuvor 30.000 Euro auf nunmehr 28.000 Euro.Ab 2027 sinken die förderfähigen Kosten demnach jeweils zum 1. Februar und 1. August eines jeden Jahres um weitere 750 Euro. Mit den neuen Regeln sinkt auch der sogenannte Klimageschwindigkeitsbonus in Höhe von 20 Prozent Förderung für selbstnutzende Eigentümer auf 16 Prozent ab. Anschließend sinkt er ebenfalls alle sechs Monate um vier Prozentpunkte und läuft damit 2029 ganz aus. Zugleich ergeben sich für Haushalte mit geringen Einkommen und Kindern im Haushalt unter Umständen höhere FördersätzeGrundförderung für alle Wärmepumpen sinkt 2027Bisher eingegangene Anträge, die noch nicht zugesagt wurden, würden „entsprechend geprüft und bei Vorliegen der Förderbedingungen wie gehabt zugesagt“, erklärte die KfW.Im ersten Quartal 2027 soll laut KfW auch ein „Wertschöpfungsbonus“ eingeführt werden: „Die Grundförderung sinkt dann für alle Wärmepumpen auf 15 Prozent“, erklärte die Förderbank. „Gleichzeitig erhalten Wärmepumpen, die innerhalb der EU gefertigt wurden, einen Wertschöpfungsbonus in Höhe von 15 Prozent.“
Heizungstausch: Neue Förderregeln in Kraft
Die neuen Regeln zur Kostenförderung für den Heizungstausch gelten nun. Die KfW übernimmt weniger Kosten für den Einbau einer Wärmepumpe. Weitere Regeln treten 2027 in Kraft.











