Seit diesem Dienstag können Eigentümer wieder Anträge auf Zuschüsse für einen Heizungstausch bei der staatlichen Förderbank KfW stellen. Nach dem vorübergehenden Förderstopp gelten allerdings neue Regeln. Die Bundesregierung unter Friedrich Merz (CDU) richtet die Förderung künftig stärker nach Einkommen und Familiengröße aus, streicht mehrere Zuschläge und senkt die maximal förderfähigen Kosten schrittweise. Damit will die Bundesregierung die Förderung gezielter auf einkommensschwächere Haushalte ausrichten und zugleich den Bundeshaushalt entlasten. Für einige Haushalte bedeutet das deutlich mehr Geld vom Staat, andere müssen sich dagegen auf geringere Zuschüsse einstellen.

Neue Förderung: Ja zur Wärmepumpe, Nein zur neuen Gasheizung

Wer eine förderfähige klimafreundliche Heizung wie eine Wärmepumpe, einen Biomassekessel oder einen Anschluss an ein Wärmenetz einbauen lässt, kann zusätzlich zur Grundförderung einen Einkommensbonus auf die förderfähigen Kosten erhalten. Für neue Gasheizungen, selbst wenn sie auf Wasserstoff umrüstbar sind, gilt dieser Bonus dagegen nicht. Genau dieser Einkommensbonus wird jetzt neu gestaffelt.

Neuer Einkommensbonus beim Heizungstausch: Wer jetzt besonders profitiert