Ein Schmerzmittel, exzessiv konsumiert, befeuert Milizengewalt in der Zentralafrikanischen Republik. Es wird aus Asien über DR Kongo eingeschmuggelt.
Der Fluss Ubangi trennt die Zentralafrikanische Republik von der DR Kongo – und bringt die Droge Tramadol ins Land
Siegfried Modola/reuters
„Krikri“ nannten die jungen Milizionäre das schwarzbraune Puder, das sie in einem metallenen Behälter an Ketten um ihren Hals trugen. Darin: getrocknete, gemahlene Kokablätter vermengt mit Schwarzpulver – ein Höllengemisch, das sich die jungen Kämpfer wie Schnupftabak durch die Nase zogen.
„Wenn du das nimmst, dann hast du keinen Hunger und fühlst dich unverwundbar“, hatten die jungen Kämpfer in der Zentralafrikanischen Republik damals gegenüber der taz erklärt.







