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Kommentar: Bei der Heizungsförderung bedeutet gut gemeint nicht gut gemacht Die Neuregelung der KfW-Förderung konzentriert sich auf einkommensschwache Haushalte. Die Absicht ist ehrenwert, doch geht sie an der Realität auf dem deutschen Immobilienmarkt vorbei.

Seit Dienstag können Anträge wieder gestellt werden: Neustart für die Förderregeln beim Heizungstausch. Foto: dpaEs ist ein hehres Ziel. „Sozialer, effizienter und fokussierter“ sei die seit Dienstag geltende neue Heizungsförderung, wirbt das Wirtschaftsministerium. So fällt der Einkommensbonus für Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen bis 30.000 Euro künftig sogar höher aus als bisher. Wer mehr verdient, muss sich dagegen auf Einschnitte gefasst machen.Ist die Heizungsförderung 2.0 damit ein deutlicher Schritt nach vorn? Zweifel sind angebracht. Auch wenn die Absicht respektabel ist: Die Einkommensgrenzen sind weit entfernt von der Lebensrealität auf dem deutschen Immobilienmarkt. In der Praxis treffen sie zu viele, die weder „reich“ sind noch mühelos einen fünfstelligen Eigenanteil stemmen können.Das Grundproblem: Die Einkommensgrenzen blenden Vermögensstruktur und laufende Belastungen aus. Viele Hausbesitzer sitzen nicht auf flüssigen Reserven, sondern auf gebundenem Sachwert. Wer knapp oberhalb der Grenze liegt, verliert nicht nur die Förderung, sondern oft die Investitionsfähigkeit insgesamt – eine Klippe statt einer Brücke. Die Politik nennt das „Zielgenauigkeit“, die Betroffenen nennen es: Pech gehabt. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt