Stand: 21.07.2026 • 11:29 Uhr
Zwei Monate vor der Parlamentswahl gilt in Schweden ein schärferes Migrationsrecht. Dabei wird auch der "Lebenswandel" zum Kriterium für eine Aufenthaltsberechtigung - doch es bleibt offen, was damit überhaupt gemeint ist.
Zwei Monate vor der Parlamentswahl verschärft Schweden seine Migrationspolitik. Der Begriff "Lebenswandel" wird als neues Kriterium dafür eingefügt, ob ein Aufenthaltstitel entzogen werden kann oder nicht. Was genau darunter zu verstehen ist, sorgt allerdings für viel Verunsicherung.
Das zeigte zuletzt auch eine Straßenumfrage des schwedischen Fernsehens: Die Antworten reichten von Ratlosigkeit bis zu vagen Deutungen. Ein Passant bringt es schließlich auf den Punkt: Es gehe wohl darum, sich "gut zu benehmen" und "in allen Lebensbereichen ordentlich" zu sein.
Genau das ist nun entscheidend. Wer in Schweden mit einem Aufenthaltstitel lebt, muss künftig eine "in jeder Hinsicht ordentliche Lebensweise" nachweisen - sonst droht im Extremfall die Ausweisung. Die Regierung ist überzeugt: Das ist ein längst überfälliger Schritt.








