Das US-Unternehmen Qnetic hat damit begonnen, die nach Unternehmensangaben größte Testanlage für Schwungrad-Energiespeicher im Qnetic-Technologiezentrum in Shanghai zu errichten. Die Anlage wird als erstes ein Pulsar Schwungrad-Energiespeicher von Qnetic im Originalmaßstab aufnehmen und validieren. Das Schwungrad-Energiespeichersystem soll eine Speicherkapazität von 200 kWh aufweisen und befindet sich bereits in der Montage.
In Shanghai befindet sich das Technologiezentrum von Qnetic. Mit dem Bau der Testanlage für Schwungrad-Energiespeicher soll es zugleich der Hauptstandort für die Validierung von Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Schwungrad-Energiespeichersysteme von Qnetic werden. Dort sollen dann die Speichersysteme der nächsten Generation getestet werden, bevor die Technik schrittweise in den Markt gebracht wird. Derzeit finden am Standort Aushub- und Fundamentarbeiten statt.
Kinetischer Energiespeicher
Schwungrad-Energiespeicher werden etwa mit erneuerbarer Energie in Zeiträumen, in denen diese übermäßig zur Verfügung steht, in eine extrem hohe Rotation gebracht. Die Rotoren laufen dabei in einem Vakuumgehäuse, sodass möglichst wenig Widerstand auftritt, der die Rotation abbremst. Die Energie wird entsprechend kinetisch gespeichert. Chemie, wie etwa in Batteriespeicheranlagen, wird nicht benötigt. Entsprechend sei es möglich, solche Anlagen über Jahrzehnte hinweg zu betreiben, ohne dass größere Abnutzungserscheinungen und Leistungsverluste auftreten, schätzt Qnetic. Denn noch ist unklar, ob die Technik tatsächlich so zuverlässig arbeitet und langlebig ist.







