Wer Windows Server Update Services (WSUS) für die Update-Verteilung in den eigenen Netzen einsetzt, kann seit vergangener Woche Probleme bekommen haben. Microsoft hat die Probleme nun eingeräumt und stellt für WSUS-Neuinstallationen korrigierte Software bereit. Betroffene Installationen kommen erst später dran.
Das hat Microsoft am Wochenende im Message-Center der Windows-Release-Health-Notizen erklärt. Demnach hat Microsoft eingeschränkte Dienste beobachtet, die WSUS betreffen. Die äußern sich in längeren Synchronisationszeiten oder gar Timeouts von Sync-Operationen auf WSUS-Servern. Das Problem bestehe seit mehreren Tagen, seit Montag, den 13. Juli, seien die Auswirkungen jedoch deutlich erhöht. Was die ITler von Microsoft schon herausgefunden haben, ist, dass das Problem mit dem Aufbau von veröffentlichten Metadaten zusammenhängt.
Gegenmaßnahmen ergriffen
Am Samstag, den 18. Juli, hat Microsoft eine Lösung für das Problem veröffentlicht. Seitdem erholten sich die Synchronisierungszeiten und Sync-Operationen auf WSUS-Servern wieder, erklärt das Unternehmen. Und zwar für neu installierte WSUS-Server – die Maßnahmen verhinderten, dass das Problem auf frisch installierten oder erneut aufgebauten WSUS-Servern auftrete.






