PfadnavigationHomeSportFußballWMJavier MileiTrotz der bitteren Final-Niederlage ruft Argentiniens Präsident einen Feiertag ausStand: 10:31 UhrLesedauer: 2 MinutenDie spanische Nationalmannschaft gewinnt die Weltmeisterschaft hochverdient. Kurz vor der Verlängerung fliegt Argentiniens Enzo Fernandez vom Platz, dann erzielt Ferran Torres den goldenen Treffer. Sehen Sie die Highlights des Finals hier im Video.Nach dem verlorenen WM-Finale überwiegt in Argentinien der Stolz. Präsident Javier Milei ruft einen Feiertag aus. Er weiß aber noch nicht, wann dieser stattfinden soll.Lionel Messi weinte vor Enttäuschung auf dem Rasen, und auch Argentiniens Trainer Lionel Scaloni wollte nach der Niederlage im WM-Finale gegen Spanien seine Emotionen nicht mehr zurückhalten. „Es ist sehr schmerzhaft, es tut mir sehr leid“, sagte Scaloni und verließ dann unter Tränen die Pressekonferenz.Einen Tag nach der verdienten Niederlage, bei der das Team in der 115. Minute den ersten Torschuss abgab, überwiegt in Argentinien der Stolz auf das Erreichte. Angeführt vom bis zum Endspiel überragenden Messi, der gegen Spanien allerdings blass blieb, begeisterte die Nationalmannschaft in den vergangenen Wochen die Fans in der Heimat.Offensichtlich auch Argentiniens Präsident Javier Milei – der 55-Jährige hat trotz der Niederlage einen Feiertag ausgerufen. Wann das genau in dieser Woche sein wird, ist aber noch unklar. „WELTMEISTERSCHAFTSFEIER“, schrieb Milei zu Beginn seiner Nachricht bei X: „Angesichts der Unruhe bezüglich der Feierlichkeiten zum Erfolg der argentinischen Nationalmannschaft teile ich der Bevölkerung mit, dass der Tag, an dem gefeiert werden soll – je nachdem, wie sich die Spieler und der Trainerstab entscheiden – zum nationalen Feiertag erklärt wird.“Nach Angaben des argentinischen Verbandes wird nicht die komplette Mannschaft nach Buenos Aires reisen. „Nach dem Finale werden einige Spieler des Kaders direkt aus den Vereinigten Staaten zu verschiedenen Zielen aufbrechen, um zu ihren Vereinen zurückzukehren oder ihre Erholungsphase zu beginnen“, hieß es vom Verband. Ein Teil der Delegation, bestehend aus Spielern, Trainerstab und Mitarbeitern, werde am Montag gegen 17 Uhr Ortszeit zurück in Buenos Aires erwartet.Randale nach dem Finale in Buenos AiresDort kam es nach dem Endspiel zu Zusammenstößen zwischen Fans und der Polizei. Tausende Menschen versammelten sich nach dem 0:1 in der Innenstadt. Kurz vor Mitternacht (Ortszeit) warfen den Berichten zufolge mehrere Menschen Flaschen und Steine auf Einsatzkräfte. Die Polizei habe daraufhin Wasserwerfer, Tränengas und Gummigeschosse eingesetzt. Dabei seien Fans sowie Polizisten verletzt worden. step/dpa