Apple hat nach allgemeinen Preiserhöhungen, die weltweit für Tablets, Rechner und diverse (auch alte) Zubehörprodukte erfolgt waren, nun auch die iPhone-Preise erhöht, wenn auch nur in einer Art „Testmarkt“. Wie der Website von Apple Japan zu entnehmen ist, stiegen die Preise für mindestens sechs Modelle zwischen 8 und 11,3 Prozent. Angaben zu den Gründen wurden nicht gemacht; denkbar ist allerdings, dass es sich um Anpassungen aufgrund der Entwicklung der japanischen Währung handelt. Allerdings war der Yen gegenüber dem US-Dollar in den vergangenen sechs Monaten „nur“ um gut 7 Prozent gesunken. Offenbar nahm Apple dies zum Anlass, den Aufschlag gleich etwas kräftiger zu gestalten.
Preiserhöhung definitiv im Herbst
Bislang waren Beobachter davon ausgegangen, dass Apple mit einer allgemeinen iPhone-Preiserhöhung bis September – dem Erscheinen neuer Modelle der iPhone-18-Pro-Baureihe samt vermutlich „iPhone Ultra“ – warten wird. Apple hatte auch deshalb im Smartphone-Markt profitiert und seinen Marktanteil ausbauen können, da insbesondere günstigere Android-Geräte teilweise deutlich teurer geworden waren. Nun wird damit gerechnet, dass es im September zu Tarifanpassungen von bis zu 300 US-Dollar kommen könnte, wenn man die Geräte direkt mit dem Vormodell vergleicht. Der Aufschlag in Euro könnte noch höher ausfallen.










