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Deepfake-Videos, die real aussehen, es aber nicht sind. Drohnen, die Personen mit Gesichtserkennung ausfindig machen können. Biowaffen, die genetisch auf ganz bestimmte Ziele oder Zielgruppen zugeschnitten sind. Groß angelegte Cyberattacken.
Was das Büro der Vereinten Nationen für Terrorismusbekämpfung (UNOCT) im Jahr 2021 in einem Bericht schrieb, las sich damals noch wie ein dystopischer Spionagethriller. Es ging um Szenarien, wie Terroristen künstliche Intelligenz für sich nutzen könnten. Das klang finster, aber weit weg. ChatGPT war noch nicht veröffentlicht, der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und damit der massenhafte Einsatz von Drohnen als Waffe lag noch in der Zukunft. Der Bericht wurde zu großen Teilen im Konjunktiv verfasst. Die Autorinnen schrieben, es gebe bislang »keine eindeutigen Belege für den tatsächlichen Einsatz von KI in Terrororganisationen«.














