Eine KI von OpenAI startet einen Cyberangriff – und hackt eine Software-Plattform. Der Fall zeigt etwas anderes, als es auf den ersten Blick scheint.
Hoffentlich nur Kabelsalat in einem Rechenzentrum
Erik Isakson/getty images
N achrichten aus der KI-Branche kommen meist in einer von zwei Geschmacksrichtungen daher. Entweder fluffig und marshmallowsüß: Virtuelle KI-Helfer, vom knuffigen Koala in Australien bis zur thailändischen Kunstfigur Tatai, unterstützen bei der Urlaubsplanung. Sie kennen Nahverkehrspläne, sehenswerte Orte, lokale Gepflogenheiten und helfen in Dutzenden Sprachen ratsuchenden Tourist:innen. Der Gegenpol zum Marshmallowsüßen ist die Geschmacksrichtung Thriller: KI gelangt bei Testlauf eigenmächtig ins Internet und startet dort eine Cyberattacke.
Das mit dem aus dem Ruder gelaufenen Test ist gerade passiert, das verantwortliche Unternehmen OpenAI hat es selbst öffentlich gemacht. Glücklicherweise war das Ziel des Angriffs kein Krankenhaus oder ein Energieversorger, sondern die Software-Plattform Hugging Face. Und die Fehlfunktion wurde schnell erkannt und der Testlauf gestoppt.










