Der Telekom ist auf dem TV-Rechte-Markt der nächste Coup gelungen. Das Unternehmen hat sich beim Wettbieten um ein Paket für 104 Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 durchgesetzt. Alle Partien des Turniers in sechs verschiedenen Ländern werden in vier Jahren nur beim kostenpflichtigen Sender MagentaTV zu sehen sein – so wie bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko.„Jetzt kann ich das bestätigen“, sagte Telekom-Deutschland-Chef Rodrigo Diehl (50) vor dem WM-Endspiel zwischen Spanien und Argentinien bei MagentaTV. „Wir haben die Rechte für die WM in 2030 erworben, wir haben das schon unterschrieben. Ich freue mich total auf das, was kommt.“Der Bezahl-Sender des Konzerns „ist die Heimat für erstklassigen Live-Sport – heute und in Zukunft!“, kommentierte der Deutschland-Chef den Deal: „Wir bieten Fußball-Fans mit Magenta TV einzigartige Sportberichterstattung und hochkarätige Expertise gepaart mit hohem Unterhaltungswert.“ Für die WM 2026 hatte die Telekom ein Großaufgebot an Experten verpflichtet, darunter Thomas Müller (36), Mats Hummels (37) und den designierten Bundestrainer Jürgen Klopp (59).

ARD und ZDF waren auch interessiertDie Telekom hatte Spiele der WM 2026 per Sub-Lizenz an die frei empfangbaren Sender ARD und ZDF verkauft. 44 Partien liefen in den vergangenen Wochen allerdings exklusiv bei der kostenpflichtigen Telekom-Plattform MagentaTV, darunter zwei Viertelfinals.Die öffentlich-rechtlichen Sender waren ebenfalls an den Medien-Rechten für 2030 interessiert. Zuletzt wollten sie sich nicht zur WM in Spanien, Portugal und Marokko sowie Uruguay, Argentinien und Paraguay äußern.