Die Autorin wurde wegen einer chronischen Krankheit frühzeitig in die Menopause versetzt. Die Symptome sind schwer. Doch von der Arztpraxis gibt es nur Absagen.

Ohnehin schon gespannt: die gynäkologische Versorgung in Frauenarztpraxen

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M eine Ärztin ist so unerreichbar wie viele Träume. Ständig muss ich mir bei Anrufen „Für Elise“ anhören, dann werde ich ohne Vorwarnung aus der Telefonleitung gekickt. E-Mails gehen verloren wie die Post, nie kommt eine Antwort. Also bleibt nur der Weg in die Praxis. Eine Stunde hin, eine Stunde zurück.

An einem Tag vor zwei Monaten nehme ich erst die S-Bahn, dann die U-Bahn, den Bus, es ist ein elendiger Weg, einmal quer durch Berlin. Aber ich muss, denn mein Körper spielt verrückt. Mein Kopf dröhnt, ich fühle mich wie in Watte gepackt, die Gelenke schmerzen, und immer wieder rollt eine Welle über mich hinweg. Erst wird mir warm, ich glühe, dann brenne ich. Wie ein Fieber, das in Sekunden steigt.