Im Kampf gegen das Feuer im Müritz-Nationalpark im Süden Mecklenburg-Vorpommerns sind etwa 300 Kräfte im Einsatz. Nun ist es ihnen offenbar gelungen, die Brände einzugrenzen: Die Größe der betroffenen Fläche sei seit Samstag unverändert und liege bei etwa 388 Hektar, sagte ein Pressesprecher des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte am Sonntag.Der Sprecher blickte hoffnungsvoll auf den Tag, weil es am Nachmittag regnen sollte. Im Laufe des Tages sollen Wasserwerfer bei Granzin im Kreis Mecklenburgische Seenplatte eingesetzt werden. Auch eine Spezialeinheit zur Brandbekämpfung aus Niedersachsen soll im Osten des Brandgebiets entlang einer Bahnstrecke im Einsatz sein. Die zuletzt eingesetzten Bundeswehrhubschrauber fliegen am Sonntag nicht, weil die Piloten ihre Ruhezeiten einhalten.Es komme weiträumig zu Geruchsbelästigungen durch den Rauch, hieß es. Besonders Orte in nordöstlicher Richtung von Granzin bis hin nach Friedland könnten betroffen sein. Der Landkreis empfiehlt, Fenster und Türen zu schließen.
Seit Ende Mai wüten große Waldbrände in Europa. Diese Feuersaison könnte eine der schwersten seit Jahrzehnten werden. Welche drei Faktoren das Ausmaß verschlimmern, lesen Sie hier .












