England gewinnt in einem torreichen „kleinen Finale“ WM-Bronze gegen Frankreich. Eigentlich hätte man sich das Spiel aber auch sparen können.
Harry Kane hat die Bronzemedaille gewonnen, doch ist dieser Mensch wirklich glücklich?
IMAGO / Kyodo News
Der Trostpreis dieser WM geht an: England! Und was für ein kleines Finale war das bitte? Von einem „spektakulären“, „atemberaubenden“ und „verrückten“ Spiel ist in der englischen und französischen Presse am Tag darauf zu lesen. Von einem „Zehn-Tore-Spektakel“ und einem „erbitterten Kampf“. Zuerst die 4:0-Führung zur Pause für England, dann das kurze Comeback Frankreichs und schließlich der 6:4 Endstand für die Three Lions.
Das ist das beste Abschneiden in einer Weltmeisterschaft für England seit 60 Jahren. Wieder einmal wurden alle möglichen Rekorde gebrochen, ein weiteres Stadion gefüllt und noch mehr Umsatz gemacht, damit die Zuschauer endlich mal so richtig viele Tore von ihren Stars sehen dürfen. Gut, Kane blieb auf der Bank, vermutlich weil er keine Lust auf mögliche, unnötige Verletzungen hatte. Bellingham wurde immerhin zum Ende noch eingewechselt.










