Natrium-Ionen-Großspeicher von CATL aus China: Den Rohstoff gibt es praktisch überall
Mitte dieser Woche saß Bundeskanzler Friedrich Merz in der Bundespressekonferenz und sollte sich zu einem Thema äußern, zu dem er sich bis dahin bedeckt gehalten hatte: den etwa 5000 zusätzlichen Todesopfern , die die Hitzewelle im Juni gefordert hatte (man stelle sich vor, es hätte einen Terroranschlag mit dieser Opferzahl gegeben). Merz behauptete zwischendurch, dazu habe er doch eben etwas gesagt – doch das hatte er keineswegs. Er hatte nur erklärt, der nationale Sicherheitsrat solle sich künftig auch um den »Schutz der Bevölkerung vor Hitzewellen« kümmern. Die Tausenden Toten erwähnte er mit keiner Silbe.
Das eine sagen, das Gegenteil tunMerz aber erklärte lediglich, dass man »alles tun« müsse, um das Problem in den Griff zu bekommen (das tut seine Regierung keineswegs, im Gegenteil), und das am besten erreiche, indem »wir mit den Fähigkeiten, die wir haben, Technologien entwickeln, die so gut sind, dass andere sie auch nutzen wollen«.Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und die Union als Ganzes arbeiten im Augenblick jedoch aktiv daran, derartige Zukunftstechnologien zu unterlaufen, und schwenken stattdessen Nebelkerzen: von der ständigen Beschwörung »hocheffizienter Verbrenner« über ein »Gebäudemodernisierungsgesetz«, das den Betrieb von Öl- und Gasheizungen auch dann noch erlauben soll, wenn Deutschland CO₂-neutral sein will, bis hin zu Reiches ständigen Sabotageversuchen gegen Netzausbau, erneuerbare Energien und Batteriespeicher.







