Der US-Elektroautobauer Tesla hat in seinem Werk in Grünheide nahe Berlin das vergangene Geschäftsjahr 2025 trotz eines bis dahin schwierigen Marktumfelds mit einem höheren Jahresüberschuss von 77,1 Millionen Euro abgeschlossen. Das war ein Plus von rund 20 Millionen Euro zu 2024. Das geht aus dem Geschäftsbericht der Tesla Manufacturing Brandenburg SE für 2025 hevor. Der „Tagesspiegel“ hatte zunächst darüber bereits berichtet. Die Kapazitätsauslastung lag mit 54 Prozent leicht unter dem Jahr zuvor mit 56 Prozent. Aktuell wird dort das Model Y produziert.
Die Umsatzerlöse sanken von 7,7 Milliarden Euro 2024 auf 7,1 Milliarden Euro 2025. Dies gehe vor allem auf gesunkene Produktionskosten zurück. Im Jahr 2025 rollten 202.000 Fahrzeuge von den Bändern in Grünheide, das war ein Minus von 9.000 Fahrzeugen.Laut „Tagesspiegel“ ist die Gigafactory in Grünheide „Auftragsfertiger“ für die Tesla Motor Netherlands B.V. Amsterdam, die Vertriebsgesellschaft von Tesla. Die Konzernkonstruktion lässt demnach Spielräume für die Bilanzierung zu, die Verteilung von Gewinnen und Verlusten zwischen Tesla-Firmen. Das Unternehmen nutzte den globalen Wachstumseinbruch, um in dieser Zeit die Fabrik auf das neue Model Y Performance und eine Exportversion für den kanadischen Markt umzustellen. Dafür wurden Taktstraßen umgerüstet und modernisiert, was mit einem zeitweisen Produktionsstillstand und einem erneuten Hochfahren verbunden war. Daher der Rückgang bei den produzierten Fahrzeugen, so Tesla.











