PfadnavigationHomePolitikAuslandKrieg in Nahost„Schnell bestrafen“ – USA starten Vergeltungsschläge nach Tod von zwei SoldatenStand: 01:24 UhrLesedauer: 2 MinutenIm Irankrieg eskaliert die Lage: USA und Iran setzen ihre Angriffe fort. Beide Seiten melden Attacken auf militärische Ziele und drohen mit weiterer Eskalation. Berichte über explodierte Öltanker weist das US-Militär als falsch zurück.Die USA fliegen neue Luftangriffe auf den Iran. Diese seien auch eine Reaktion auf die Attacken auf das amerikanische Militär in Jordanien. Zwei Soldaten waren dabei getötet worden.Das US-Militär hat nach dem Tod von zwei seiner Soldaten Vergeltungsschläge gegen die iranischen Revolutionsgarden angekündigt. Um 18 Uhr US-Ostküstenzeit (1.30 Uhr Ortszeit im Iran) habe man neue Luftangriffe auf den Iran begonnen, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Ziel sei es, die Fähigkeit des Irans, die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen, weiter zu schwächen. Zudem zielten die Angriffe darauf ab, die Revolutionsgarden, die in der vergangenen Nacht Angriffe auf amerikanische Soldaten in Jordanien verübt hätten, „schnell zu bestrafen“.Das US-Militär hatte am Samstag erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder tote Soldaten in den eigenen Reihen nach iranischem Beschuss gemeldet. Die beiden Soldaten seien am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten, teilte Centcom auf X mit. Ein weiterer Soldat werde noch vermisst.US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Tod der Soldaten als „sehr traurig“ bezeichnet. Der US-Sender NewsNation zitierte ihn nach einem Gespräch über die Todesfälle mit der Aussage, dass das auch „eine sehr traurige Sache“ sei. „Wir sehen das ungern“, sagte Trump demnach. Die Soldaten seien im Dienst für ihr Land gestorben. Rahmenabkommen laut Iran hinfälligDer Iran hatte inzwischen erklärt, dass das Rahmenabkommen mit den USA nach der jüngsten Eskalation hinfällig sei. Der oberste Führer Ajatollah Modschtaba Chamenei drohte in einer Erklärung mit Racheakten. Modschataba, der sich bisher noch nie öffentlich gezeigt hat, ließ mitteilen: „Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch größere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten.“Auch Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi sagte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars, man habe das Rahmenabkommen ausgesetzt. „Wir sind mit der Verteidigung des Landes beschäftigt“, zitierte die Agentur den Minister aus einem TV-Interview. Trump sagte dazu nach Angaben von NewsNation, dass ihm das „völlig egal“ sei.Lesen Sie auchDer Iran-Krieg begann am 28. Februar 2026 mit Angriffen der USA und Israel auf die islamische Republik.dpa/luwi
Krieg im Nahen Osten: „Schnell bestrafen“ – USA starten Luftangriffe nach Tod von zwei Soldaten - WELT
Die USA fliegen neue Luftangriffe auf den Iran. Diese seien auch eine Reaktion auf die Attacken auf das amerikanische Militär in Jordanien. Zwei Soldaten waren dabei getötet worden.











