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Menschen beim Baden in der Isar: Wasser ist in München ein knappes Gut. Foto: Getty Images, Picture Alliance [M] Klimawandel: So lässt sich Wasserknappheit gerechter lösen Die Stadt München begrenzt erstmals das Recht auf Wasserentnahme. Das kann nur ein erster Schritt sein. Wir sollten Wasserzugang ökonomisch regeln. Ein paar Vorschläge.
Düsseldorf. Die kleine Gemeinde Mals im Norden Südtirols, dort, wo Italien, Österreich und die Schweiz aneinandergrenzen, ist ein vom Glück geküsster Ort. Die Häuser schmuck, die Menschen fleißig, die Berge so hoch, dass selbst jetzt an der Spitze noch Schnee ins Tal glitzert. Und Grün, wohin das Auge blickt.Unentwegt sprühen Beregnungslagen Wasser in die Landschaft, damit alles schön gedeiht. Und damit niemand leer ausgeht, regelt wie in fast allen Südtiroler Gemeinden ein Wasserwart stundenplangenau, wer wann seine Beregnungsanlage anstellen darf. Das soll das Landschaftsbild sichern, unlautere Konkurrenz um das knappe Gut Wasser aber vermeiden.Dieses knappe Gut Wasser wollen sie nun auch in München schützen. Der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) hat dafür aber einen anderen Weg gewählt als die Südtiroler – an dessen Ende keine grüne Landschaft stehen wird: Die Stadt München verbietet laut einer ab sofort gültigen Allgemeinverfügung, private Pools zu befüllen, Rasen zu sprengen und Wasser aus Seen und Flüssen abzupumpen. Auch das Waschen privater Fahrzeuge außerhalb von Waschanlagen ist nicht mehr erlaubt.Beide Beispiele zeigen: In dem Maße, in dem die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels wie in diesen Wochen wahrnehmbarer werden, steigt auch die Konkurrenz um ein Gut, das in Deutschland bisher nicht allzu knapp war: Trinkwasser. Privathaushalte, Unternehmen, Landwirtschaft, Tourismus, Natur – alle wollen, alle brauchen Wasser.Das Verbot in München und die geregelte Zuteilung in Südtirol: Das sind nur zwei Varianten, wie sich der Zugang zu Wasser regeln lässt. Beides ist sinnvoller als die unbegrenzte und vergleichsweise günstige beschränkungslose Abgabe, die derzeit in den meisten deutschen Kommunen gilt. Ökonomisch gibt es aber noch sinnvollere Ansätze. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt








