Sieben Nächte in Folge bombardieren die USA den Iran. Teheran schlägt gegen US-Verbündete am Golf zurück. Brücken, Stromnetze, Entsalzungsanlagen – die Ziele werden ziviler, die Spirale der Gewalt dreht sich schneller. US-Präsident Donald Trump verspricht einen baldigen Sieg. Doch die Fakten lassen ein anderes Bild erkennen: Der Handlungsspielraum der US-Regierung wird enger, die Folgen werden für die Menschen in den USA spürbarer – von den Bürgern im Iran ganz zu schweigen.

Was als Operation zur Sicherung der Straße von Hormus begann, hat sich innerhalb einer Woche zu einem regionalen Infrastrukturkrieg ausgeweitet. Wie US-Medien übereinstimmend berichten, greifen die USA inzwischen Brücken, Eisenbahnknotenpunkte, Energieanlagen und Flughäfen im Iran an.

Teheran antwortet mit Raketenangriffen auf Kuwait, Bahrain, Katar, Jordanien und Oman – und übernimmt die Verantwortung für Angriffe auf US-Stellungen in Syrien. Die Waffenstillstandsvereinbarung ist gescheitert. Diplomatie findet praktisch nicht mehr statt.

Militärische Eskalation: Vom Seeweg zum Flächenkrieg

Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran begann am 28. Februar 2026. Seitdem hat der Iran die Straße von Hormus faktisch geschlossen – eine maritime Handelsroute, durch die vor dem Krieg rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gashandels lief.