Schneller fahren, um pünktlich zur Arbeit zu kommen oder die Kinder von der Schule abzuholen, kostet nicht nur Sprit und bläst schädliche Emissionen in die Luft. US-Daten zeigen: Es bringt auch kaum einen Zeitgewinn.
17.07.2026, 16.05 Uhr
Rasen in den USA: 120 Millionen Fahrten ausgewertet
Wenn Autofahrerinnen und Autofahrer in den USA die jeweils ausgeschilderten Tempolimits einhalten würden, ließen sich Kraftstoffverbrauch und Treibhausgasemissionen deutlich senken. Die Fahrerinnen und Fahrer könnten jährlich Milliarden Dollar an der Zapfsäule sparen – bei im Schnitt weniger als einer Minute zusätzlicher Pendelzeit pro Tag, wie aus einer Studie im Fachmagazin »Communications Sustainability« hervorgeht. Zudem würden jeden Tag Millionen Gallonen Kraftstoff eingespart und damit auch klimaschädliche Abgase.
Ein Forschungsduo der University of Minnesota in Minneapolis, USA, hat für die Studie 120 Millionen Fahrten in den Vereinigten Staaten analysiert. Sie fanden an vier Mittwochen im Jahr 2021 statt. Für die Auswertung nutzten die Wissenschaftler Fahrdaten zu nationalen Straßennetzen, Tempolimits sowie Höhendaten des U.S. Geological Survey. In die Auswertung gingen Straßen mit Tempolimits von 45 Miles per hour, also knapp 70 Kilometer pro Stunde, und mehr ein.









