PfadnavigationHomePanoramaWetterDWD warnt vor schweren Gewittern – im „worst case“ mit ÜberschwemmungenStand: 17.07.2026Lesedauer: 2 MinutenDer Deutsche Wetterdienst rechnet im Laufe des Nachmittags und Abends für Teile Ostdeutschlands mit schweren Gewittern und Starkregen. Bis 60 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb sehr kurzer Zeit seien möglich, so Meteorologe Alexander Hildebrand.Vom Südwesten bis zum Osten müssen sich die Bürger auf starke Gewitter einstellen. Der Deutsche Wetterdienst hält auch Hagel und Starkregen für möglich.Eine neue Unwetterfront macht sich über Deutschland breit: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor örtlich meist starken Gewittern, in der Mitte und im Osten auch mit heftigem Starkregen und Hagel. Nur im Nordosten und Westen soll es ruhig bleiben.Im Süden besteht den Meteorologen zufolge ab dem Nachmittag erneut die Gefahr von großen Hagelkörnern und schweren Sturm- und Orkanböen mit Geschwindigkeiten von 90 bis 120 Kilometern pro Stunde. Für Teile Frankens, Thüringens und Sachsen-Anhalt gab der Wetterdienst am Freitag Unwetterwarnungen vor schwerem Gewitter heraus. Im Laufe des Abends sollen sich die Unwetter nach Berlin und Brandenburg verschieben.Der DWD erwartet teils 25 bis 40 Liter Niederschlag je Quadratmeter in kurzer Zeit. Örtlich seien auch extreme Unwetter mit Mengen um 60 Liter je Quadratmeter mit Überschwemmungen und vollgelaufenen Kellern nicht ausgeschlossen. Ein DWD-Sprecher sagte, dies sei aber der „worst case“, also der schlimmste Fall, der nur sehr vereinzelt auftrete.Am Samstag entstehen vor allem im Süden und Südosten erneut Schauer und einzelne Gewitter. Dabei seien auch Unwetter durch Starkregen vereinzelt nicht ausgeschlossen. An den Küsten sind teils stürmische Böen möglich. Die Temperaturen gehen leicht zurück. Während es am Freitag noch örtlich bis zu 30 Grad warm werden kann, liegen die Höchstwerte am Samstag meist zwischen etwa 20 und 29 Grad.Lesen Sie auchAm Sonntag beruhigt sich das Wetter demnach vielerorts. Während im Norden, Osten und an den Alpen noch einzelne Schauer und Gewitter auftreten können, bleibt es im Westen und Südwesten meist trocken und sonniger.Lesen Sie auchSchon am Donnerstag waren heftige Gewitter vor allem über Baden-Württemberg gezogen. In Karlsruhe wurde ein 60-jähriger Radfahrer durch einen umstürzenden Baum getötet. Zudem wurden drei Menschen durch Äste oder umherfliegende Gegenstände leicht verletzt.Der Deutsche Wetterdienst sprach von einer sogenannten Superzelle, die sich am Nachmittag von Echterdingen bei Stuttgart bis nach Ulm geschoben habe. Die Superzelle hatte starke Windböen und bis zu fünf Zentimeter große Hagelsteine im Gepäck, wie ein Sprecher sagte.Am Flughafen Stuttgart landete am Donnerstag eine verbeulte Maschine der ägyptischen Airline Air Cairo. Zu möglichen Hagelschäden konnte aber weder die Airline noch der Flughafen Angaben machen. Das Flugzeug muss zur Reparatur in Stuttgart bleiben.sebe mit AFP/dpa