Der Einbruch des Automarkts in China lastet auch auf Volvo Cars. Der mehrheitlich zum chinesischen Geely-Konzern gehörende Autobauer musste im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinneinbruch verkraften, wie er am Freitag mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebit) ging von April bis Juni um die Hälfte auf 800 Millionen schwedische Kronen (rund 72,50 Millionen Euro) zurück.
Hauptgrund für den Rückgang war ein unerwartet starker Absatzeinbruch in der Volksrepublik. Die Aktie des Herstellers büßte zum Handelsauftakt 8 Prozent an Wert ein. Dies war der stärkste Kurssturz seit Februar. Auch deutsche Hersteller kämpfen mit Rückgängen in China. Ihnen will Volvo in ihrem Heimatmarkt mehr Konkurrenz machen.Einbruch um 35 Prozent in ChinaIn China brachen die Verkäufe von Volvo Cars um satte 35 Prozent ein. Dies drückte die operative Marge von 1,6 Prozent im Vorquartal auf 1,1 Prozent. „Es ist eine sehr schwierige Situation. Die Absatzzahlen sind rückläufig und es herrscht ein harter Preiskampf“, sagte Konzernchef Hakan Samuelsson Reuters. Die Profitabilität in China sei daher alles andere als zufriedenstellend. Vertriebschef Erik Severinson betonte, dass sich das Unternehmen nicht an Rabattschlachten beteiligen wolle. China sei derzeit die schwierigste Region in der gesamten Automobilindustrie.









