PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastPsychische Probleme – kann eine App wirklich helfen?Stand: 11:57 UhrLesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/Zoonar/Viorel KurnosovPsychische Hilfe per App oder Online-Programm verspricht schnelle Unterstützung – gerade dann, wenn Therapieplätze fehlen. Doch welche Angebote sind wissenschaftlich geprüft, wer profitiert davon und wo liegen die Grenzen digitaler Behandlung?Außerdem geht es um die Frage, warum Muskeln im All schneller altern. Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um digitale Angebote für die psychische Gesundheit. Der Psychologe Prof. David Daniel Ebert, Professor für Psychology & Digital Mental Health Care an der Technischen Universität München, erklärt, welche digitalen Anwendungen tatsächlich helfen können und woran sich seriöse Angebote erkennen lassen.Nicht jede App ist wissenschaftlich geprüftDer Markt für digitale Angebote zur mentalen Gesundheit wächst rasant. Viele Anwendungen wirken professionell und versprechen schnelle Hilfe, doch nur ein kleiner Teil ist wissenschaftlich untersucht. Orientierung bieten digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), die ärztlich verordnet werden können. Für ihre Zulassung müssen sie unter anderem nachweisen, dass sie wirksam sind und hohe Anforderungen an Datenschutz und Sicherheit erfüllen.Solche Programme können Menschen mit Depressionen, Angststörungen, Schlafproblemen oder Burnout dabei unterstützen, bewährte psychotherapeutische Methoden im Alltag anzuwenden. Sie ersetzen jedoch nicht grundsätzlich eine Psychotherapie. Entscheidend ist vielmehr, welche Form der Unterstützung im jeweiligen Fall benötigt wird.Frühe Hilfe kann entscheidend seinEin großer Vorteil digitaler Angebote besteht darin, dass Betroffene oft früher Unterstützung suchen. Während viele Menschen monatelang oder sogar Jahre zögern, bevor sie eine Psychotherapie beginnen, lassen sich Apps und Online-Programme unkompliziert in den Alltag integrieren und sofort nutzen. Gleichzeitig setzen sie Eigeninitiative voraus: Wer die Übungen nicht regelmäßig anwendet, profitiert kaum.Auch Risiken gibt es. Nicht jedes Programm passt zu jeder Person, und bei schweren Belastungen kann wertvolle Zeit verloren gehen, wenn ausschließlich auf digitale Hilfe gesetzt wird. Hinzu kommt: KI-gestützte Chatbots sind nicht speziell für die Behandlung psychischer Erkrankungen entwickelt und können problematische Annahmen im Einzelfall sogar verstärken. Welche Kriterien Betroffene bei der Auswahl beachten sollten und welche Rolle digitale Angebote künftig in der psychotherapeutischen Versorgung spielen werden, erklärt die Podcast-Folge ausführlich.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund – der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage, warum wir im Schlaf reden. Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.