PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgHartplatzhelden rügen DFB beim Weg zur Klopp-VerpflichtungStand: 10:55 UhrLesedauer: 2 MinutenJürgen Klopp soll Bundestrainer werden. (Archivbild)Quelle: Tom Weller/dpaJürgen Klopp soll die Nachfolge von Julian Nagelsmann antreten. Die Verhandlungen laufen. Es geht auch um viel Geld. Ein Sprachrohr der Basis übt Kritik am Verband.Im Zuge der programmierten Verpflichtung von Jürgen Klopp als Bundestrainer beklagt die Amateurfußball-Vertretung Hartplatzhelden eine aus ihrer Sicht zu einseitige Fokussierung des DFB auf den Profifußball. «Bei einer Personalentscheidung dieser Tragweite» müsse «unbedingt auch im Sinne des Amateurfußballs gehandelt werden», heißt es in einer Pressemitteilung.Die Hartplatzhelden sehen sich als eine unabhängige Plattform und Stimme des deutschen Amateurfußballs. Die aktuelle Bundestrainer-Debatte stehe bei Themen wie Gehalt oder möglichen Interessenkonflikten «beispielhaft für eine Entwicklung, bei der es den Anschein macht, dass der DFB als Dachverband des deutschen Fußballs regelmäßig die Interessen des Profifußballs über die Anliegen der mehr als 24.000 Amateurvereine stellt».Bundestrainergehalt auf VereinsniveauDie Hartplatzhelden wünschen sich zwar ausdrücklich auch eine erfolgreiche Nationalmannschaft. «Mit Sorge betrachten wir jedoch seit einigen Jahren, dass die Gehälter der Bundestrainer zunehmend denen im kommerziellen Vereinsfußball angeglichen werden.»Der 59-jährige Klopp soll einen Vertrag bis zur WM 2030 unterschreiben, dotiert mit mehr als sieben Millionen Euro im Jahr. Die Abfindung für Julian Nagelsmann für die vorzeitige Vertragsauflösung nach dem frühen WM-Aus in Amerika soll etwas weniger als sieben Millionen Euro betragen haben.Rat an Klopp: Zurück zu den Wurzeln