Seit 1981 gab es das Format mit wechselnder Besetzung, nun naht das Ende: Das ZDF stellt seine traditionsreiche Freitagskrimi-Serie „Ein Fall für zwei“ ein.Die letzte und 13. Staffel (vier Episoden) soll im kommenden Jahr ausgestrahlt werden, wie es vom öffentlich-rechtlichen Sender in Mainz heißt. Anschließend werde ein 90-minütiger Spielfilm, der 2027 gedreht werden soll, „die Geschichte zu einem würdigen Abschluss führen“.In der Krimiserie „Ein Fall für zwei“ spielt Wanja Mues den Privatdetektiv Leo Oswald und Antoine Monot den Rechtsanwalt Benni Hornberg. Die beiden sind recht gegensätzlich, aber dennoch ziemlich beste Freunde. Privatdetektiv Oswald ist stets im Auftrag von Anwalt Hornberg im Einsatz. Die gemeinsamen Ermittlungsergebnisse erstaunen dann regelmäßig Staatsanwältin Claudia Strauss (Bettina Zimmermann). Schon im September kommt die vorletzte, zwölfte Staffel des aktuellen Teams, das seit 2014 im Einsatz ist, ins ZDF-Programm. Zum Ende sagt Hauptdarsteller Wanja Mues: „Ein großes Kapitel deutscher Fernsehgeschichte findet sein Ende. Das tut mir leid für die vielen Millionen treuer Fans, die uns am Freitagabend regelmäßig begleitet haben. Jetzt ist Zeit für neue Abenteuer, und ich freue mich schon auf alles, was da kommt.“„‚Ein Fall für zwei‘ hat den ZDF-Freitagskrimi über mehr als vier Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt und Generationen von Zuschauerinnen und Zuschauern begleitet. Umso schwerer fällt nach reiflicher Überlegung die Entscheidung, die Reihe zu beenden“, teilt das ZDF mit. Das Format des Freitagskrimis soll es „mit einer stärkeren Fokussierung auf wenige Formate“ weiterhin geben.