Bei Siemens Energy brummt das Geschäft. Der Dax-Konzern meldet Quartal für Quartal neue Bestellrekorde bei Gasturbinen und Transformatoren. Die Aktie ist binnen weniger Jahre von unter 7 Euro auf zuletzt 155 Euro nach oben geschossen. Und auch die Umsatzrendite wächst stetig. Trotz des Erfolgs bereitet CEO Christian Bruch (56) das „Team Purple“ mit seinen 105.000 Beschäftigten auf große Änderungen vor.

Noch im Laufe des Jahres will sich der Konzern in „Omterra“ umbenennen. Dadurch sollen Lizenzgebühren von zuletzt etwa 300 Millionen Euro an die ehemalige Mutter Siemens AG eingespart werden. Parallel schärft Konzernchef Bruch die Strategie. Er will vom weltweiten Stromhunger noch stärker profitieren und die Marge des Großanlagenherstellers auf ein neues Level heben.Mindestens eine der vier Sparten passt dabei wohl nicht mehr ins strategische Kalkül. Eine weitere Division steht unter verschärfter Beobachtung. Derweil wachsen intern die Sorgen vor einem Platzen der KI-Blase. Wie reagieren die Mitarbeiter? Was sagen Investoren? Und mutet sich der Konzern vielleicht zu viel auf einmal zu?

Darüber sprechen in diesem Podcast Sarah Heuberger, Techjournalistin beim manager magazin und Host von „manager magazin INSIDE“, und Franz Anko-Hubik, Redakteur beim manager magazin.