Es gibt diesen Moment kurz vor Sonnenuntergang, wenn das Licht über dem Olympiapark golden wird und die ersten Basstöne über das weite Gelände rollen. Zehntausende Menschen stehen dann Schulter an Schulter, die Hände in der Luft, während ein Beat aufsteigt, der sich durch den ganzen Körper arbeitet. Genau dieser Augenblick ist es, für den Menschen aus ganz Europa nach Berlin reisen. Am kommenden Wochenende, dem 18. und 19. Juli, ist es wieder so weit: Das Lollapalooza Berlin presented by essence öffnet seine Tore.

Von einer Abschiedstour zur Weltmarke

Die Geschichte dieses Festivals beginnt weit weg von der Spree – im Amerika der frühen Neunziger. 1991 rief Perry Farrell, Sänger der Band Jane's Addiction, das Lollapalooza ins Leben. Ursprünglich als Abschiedstour seiner Band gedacht, wurde daraus schnell etwas Größeres: ein wanderndes Festival, das alternative Musik mit Kunst und Kultur verband und dem Zeitgeist einer ganzen Generation eine Bühne gab.

Familienfestival

Lollapalooza Berlin 2026: Das Festival, auf dem auch Vierjährige headbangen dürfen