PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgWahlumfrage: CDU legt mit Evers zu, Linke auf Platz EinsStand: 19:21 UhrLesedauer: 2 MinutenWenn am Sonntag Berlin-Wahl wäre, läge nach einer Umfrage die Linke vorne, die CDU käme auf Platz vier. (Symbolbild)Quelle: Sebastian Gollnow/dpaDie Berliner CDU ist mit ihrem neuen Spitzenkandidaten im Aufwind. Zuwachs gibt es auch bei der Linken, die ihren Platz verteidigt.Mit dem neuen Spitzenkandidaten für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus hat die CDU in der Wählergunst wieder zugelegt. Wenn am nächsten Sonntag gewählt würde, käme die CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Stefan Evers auf 20 Prozent (+ 3 im Vergleich zur letzten Umfrage) und läge auf dem zweiten Platz. Stärkste Partei wäre die Linke mit 22 Prozent (+ 2). Das geht aus dem Berlin-Trend von Infratest Dimap im Auftrag von RBB24-Abendschau und RBB 88,8 hervor.Auf Platz drei kämen die Grünen mit 17 Prozent (- 2) der Stimmen, gefolgt von der AfD mit 16 Prozent (- 2). Die SPD würde laut Sonntagsfrage 12 Prozent (- 1) erzielen. FDP und BSW könnten mit jeweils 3 Prozent nicht ins Abgeordnetenhaus einziehen, wie aus der Umfrage hervorgeht. Die Abgeordnetenhauswahl ist am 20. September.Bürgermeister Wegner tritt nicht nochmal an - viele finden das gutRichtig finden demnach 77 Prozent der Befragten, dass der Regierende Bürgermeister Kai Wegner nicht mehr als CDU-Spitzenkandidat antritt. Nur knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) ist sich schon sicher bei der Wahlentscheidung.Mit diesen Werten sind die Parteien wieder etwas auseinander gerückt. Als mögliche Koalitionen sind ohne die AfD nur Bündnisse aus CDU, Grünen und SPD oder Linken, Grünen und SPD möglich.Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.Für die repräsentative Umfrage wurden laut RBB zwischen dem 13. und 15. Juli 1.147 Berlinerinnen und Berliner befragt.dpa-infocom GmbH