Palais Wilson in Genf
Für die UN heißt es sparen - und umziehen
Stand: 16.07.2026 • 18:42 Uhr
Stühlerücken in Genf: Im Palais Wilson tauschen zwei UN-Einrichtungen die Räumlichkeiten. Das Menschenrechtsbüro zieht aus, das Flüchtlingshilfswerk zieht ein. Beide haben dafür denselben Grund: sparen.
Schublade um Schublade räumen die Mitarbeiter aus, ziehen unzählige Namensschilder von diversen Konferenzen aus dem Schrank. Damit füllen sie eine große schwarze Mülltonne fast bis zum Rand. Sie steht hinter einer der historischen Flügeltüren des Palais Wilson direkt am Genfer See. Alles muss raus, auch die Überbleibsel aus den fast 30 Jahren, in denen das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hier gewaltet hat.







