Die Amtszeit von Bo Svensson beim 1. FC Union Berlin dauerte weniger als sechs Monate. Unmittelbar nach den Weihnachtsfeiertagen vor eineinhalb Jahren musste der Trainer seine Koffer packen, obwohl er erst im Sommer 2024 bei den Eisernen angeheuert hatte. Eine 1:4-Niederlage bei Werder Bremen und ein klarer Negativtrend in den Wochen zuvor wurden dem Dänen zum Verhängnis. Wenige Tage später präsentierten die Berliner Steffen Baumgart als Svenssons Nachfolger. Über ein Jahr war der 46-Jährige im Anschluss an seine Entlassung ohne Job, ehe er im März dieses Jahres in seiner Heimat beim FC Kopenhagen anheuerte. Von zehn Spielen mit seinem neuen Team gewann Svensson acht. Die einzige Niederlage kassierte der Hauptstadt-Klub ausgerechnet im Pokalfinale gegen den FC Midtjylland.

Bundesliga

Offizielle Mitteilung: Union bestätigt schwere Verletzung von Youngster

Seinen ehemaligen Verein hat Svensson in dieser Zeit offenbar weiter beobachtet. Zumindest hat der FC Kopenhagen am Donnerstag die Verpflichtung von Alex Král bekannt gegeben, der bis zum 30. Juni noch bei den Köpenickern unter Vertrag stand und in der Saison 2025/26 in 21 Pflichtspielen zum Einsatz kam.

„Ich bin stolz darauf, zum FC Kopenhagen zu wechseln – einem Verein, den ich natürlich seit vielen Jahren verfolge und der es immer wieder schafft, dem europäischen Fußball seinen Stempel aufzudrücken. Ich weiß, dass der Verein eine schwierige Saison hinter sich hat, aber genau das motiviert mich noch mehr, meinen Beitrag zum Neustart der Mannschaft zu leisten“, wird der Tscheche in einer Mitteilung des Vereins zitiert.