Wissenschaftler haben die Folgen der Ozeanversauerung auf Kopffüßler untersucht. Das Ergebnis: Saure Meere wirken sich dramatisch aufs Hirnvolumen aus.
Die Augen sind riesig: Entscheidend ist, dass der Kalmar damit auch sehen kann
ocean-images/imago
Eine wesentliche Nebenwirkung des menschengemachten Klimawandels ist die Ozeanversauerung: Die Weltmeere nehmen einen erheblichen Teil des vom Menschen freigesetzten Kohlendioxids auf. Das bleibt nicht ohne Folgen: Das im Wasser gelöste Gas reagiert im Meer zu Kohlensäure und je mehr Kohlensäure im Wasser ist, desto saurer wird es. Der pH-Wert sinkt, an der Oberfläche von früher 8,2 auf mittlerweile rund 8,1. Geht der Klimawandel so weiter, wird Ende des Jahrhunderts ein Wert von 7,8 erreicht sein.
Dass dies ein Problem für Kalkbildner ist, gilt seit Langem als erwiesen: Muscheln, Hummer, Krebse oder Korallen können in einer saureren Umgebung nicht mehr genügend Kalk aus dem Meerwasser extrahieren, um ihre Schalen aufzubauen.








