HomePolitikAußenpolitikDeutsch-französische BeziehungenRetten, was zu retten ist16. Juli 2026, 15:08 UhrLesezeit: 4 Min.Demonstrativ freundschaftlich begrüßte Frankreichs Präsident Macron Bundeskanzler Merz diese Woche in Paris. Merz nahm dort an der Zusammenkunft der Koalition der Willigen teil. IMAGO/Blondet Eliot/ABACAWenn am Freitag der deutsch-französische Ministerrat in Brühl tagt, treffen zwei nervöse Partner aufeinander. Paris misstraut Deutschlands militärischer Stärke, Berlin bangt um Frankreichs politische Zukunft.Von Alexandra Föderl-Schmid und Sina-Maria Schweikle, Paris/BerlinDer Ort des Treffens hat eine historische Bedeutung. Im Schloss Augustusburg in Brühl empfing Bundeskanzler Konrad Adenauer im September 1962 Charles de Gaulle. Es war der erste offizielle Staatsbesuch eines französischen Präsidenten in der Bundesrepublik nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Er besiegelte die Aussöhnung der einstigen Kriegsgegner. Nur wenige Monate später, am 22. Januar 1963, wurde der Élysée-Vertrag unterzeichnet.MeinungNationalfeiertag in Frankreich:Macron versucht wenigstens, Europa voranzubringen
Deutsch-französischer Ministerrat trifft sich: Retten, was zu retten ist
Paris misstraut Deutschlands neuer Stärke, Berlin sorgt sich um Frankreichs Zukunft: Beim Ministertreffen geht es um heikle Themen.











