Der jährliche Rundgang der UdK Berlin wird durch strenge Auflagen eingeschränkt. Der Frust der Studierenden wird dadurch nur noch verstärkt.

Protest gegen Sparkurs: Mit der Verhüllung der Fassade der UdK protestierten Studenten im letzten Jahr gegen Sparmaßnahmen

Christian Mang

Am Freitag startet der Rundgang an der Universität der Künste Berlin. Bis Sonntag haben Be­su­che­r:in­nen Zeit, sich die Arbeiten der Studierenden anzuschauen und die verschiedenen Standorte der Universität zu erkunden. Traditionell mündet der Rundgang in eine Party mit Liveacts, Musik und Getränken im Hof der Hardenbergstraße 33. Dieses Jahr macht die UdK ihren Studierenden jedoch einen Strich durch die Rechnung: Um 22 Uhr soll die Veranstaltung enden.

Grund dafür seien fehlende finanzielle Ressourcen, um benötigtes Sicherheitspersonal zur Verfügung zu stellen. Studierende, die bereits unter den Kürzungen leiden, gibt der Eingriff in den Rundgang den Rest. „Es herrscht ein Klima des Misstrauens zwischen den Studierenden und der Leitung an der Uni“, sagt Alvar. Er studiert an der Fakultät Kunst der UdK. „Die Probleme, die durch Kürzungen entstehen, baden wir als Studierende aus.“