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Iran-Krieg: Iran fordert Huthis offenbar zu möglicher Seeblockade im Roten Meer auf Live-Blog Iran droht mit Vergeltung bei weiteren US-Angriffen +++ USA erhöhen mit neuen Angriffen und Drohungen Druck auf Iran +++ Iran: Kontrolle der Straße von Hormus ist „rote Linie“ +++ Der Newsblog.

16.07.2026 - 14:43 Uhr Artikel anhörenAnhänger der Huthi-Miliz demonstrieren im Jemen: Iran hat die Rebellen Insidern zufolge aufgefordert, sich auf eine Sperrung des Seewegs für Öltransporte im Roten Meer vorzubereiten. Foto: Osamah Abdulrahman/AP/dpaInsider: Iran fordert Huthi-Miliz zu Vorbereitung von Blockade am Roten Meer aufIran hat die Huthi-Rebellen im Jemen Insidern zufolge aufgefordert, sich auf eine Sperrung des Seewegs für Öltransporte im Roten Meer vorzubereiten. Dies solle für den Fall geschehen, dass die USA die iranische Energieinfrastruktur angriffen, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Ein solcher Schritt würde die weltweite Energieversorgung massiv bedrohen, da die wichtigste Route durch die Straße von Hormus bereits vom Iran blockiert wird. Die Pläne wurden in der Führung der Islamischen Republik diskutiert und an die verbündeten Huthis übermittelt, hieß es aus iranischen und regionalen Kreisen. Einem Insider aus dem Umfeld der Huthi-Miliz zufolge haben die Rebellen ihre Vorbereitungen für Angriffe auf die Schifffahrt abgeschlossen. Sie hätten Raketen und Drohnen nahe der Meerenge Bab al-Mandab stationiert und warteten auf weitere Befehle. Die Entscheidung über eine Sperrung der Meerenge liege bei Vertretern der iranische Revolutionsgarde, die sich im Jemen aufhielten.Kuwait meldet erneuten Beschuss aus dem IranKuwait ist erneut Ziel iranischer Angriffe geworden. Das Militär des kleinen Golfemirats, in dem US-Truppen stationiert sind, teilte am Donnerstag mit, die Flugabwehr fange aktiv Beschuss aus der Islamischen Republik ab.Im Streit um die Kontrolle über die Straße von Hormus haben die USA ihre Angriffe auf Ziele im Iran in den vergangenen Tagen ausgeweitet. Teheran reagiert mit vermehrten Angriffen auf Ziele in Nachbarstaaten.Fünf Tote im Gazastreifen - Beobachter verzeichnen Zunahme israelischer Angriffe Bei neuen israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben mindestens fünf Menschen getötet worden. Zwei Menschen seien bei einem Luftangriff nahe Tuffah im Norden des Küstengebiets ums Leben gekommen, sagten Rettungskräfte am Donnerstag. Ein weiterer Mensch sei durch israelischen Panzerbeschuss im östlichen Stadtteil Sejtun von Gaza-Stadt getötet worden. Zudem habe es bei Angriffen auf ein Zeltlager für Vertriebene im Westen von Gaza-Stadt sowie auf ein Fahrzeug in Chan Junis im Süden Tote gegeben.Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht zu den Vorfällen. Zeitgleich berichtete die US-Beobachtungsstelle ACLED über einen deutlichen Anstieg israelischer Angriffe auf ein Niveau, das seit dem Inkrafttreten der Waffenruhe im Oktober nicht mehr erreicht worden sei. Im Juni seien mehr als 40 Luft- und Drohnenangriffe auf die radikal-islamische Hamas und andere militante Gruppen registriert worden – der höchste Monatswert seit dem Abkommen. „Da die Opposition in Umfragen vorne liegt, wächst der innenpolitische Druck auf den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, eine härtere Sicherheitslinie gegenüber der Hamas einzuschlagen“, sagte Nasser Chdur von ACLED mit Blick auf die israelische Parlamentswahl im Oktober.Netanjahu sagt US-Reise ab - Beisetzung von US-Senator verschobenIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reist in den kommenden Tagen doch nicht in die USA. Grund dafür sei, dass die Beisetzung von US-Senator Lindsey Graham auf Ende des Monats verschoben worden sei, teilt das Büro des Ministerpräsidenten mit. Ursprünglich hatte Netanjahu einem Insider zufolge am Samstag in die USA reisen wollen. Er strebe dort ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump an, hieß es am Mittwoch. Ob diese Begenung zustande kommen würde, galt jedoch als unklar.USA erhöhen mit neuen Angriffen und Drohungen Druck auf IranNach den neuen Angriffen und Drohungen der USA gegen den Iran scheint eine diplomatische Lösung erneut in weite Ferne gerückt zu sein. Das US-Militär startete am Mittwoch gleich zwei Angriffswellen und attackierte zudem ein Schiff, das gegen die Blockade iranischer Häfen verstoßen haben soll.US-Präsident Donald Trump drohte erneut mit der Zerstörung ziviler Infrastruktur, ehe er wenig später versöhnliche Töne anschlug. Der Iran habe einer Ende 2024 in Haft genommenen US-Bürgerin erlaubt, das Land zu verlassen, teilte Trump auf Truth Social mit. „Die Vereinigten Staaten von Amerika wissen diese Geste des guten Willens seitens des Irans zu schätzen!“ Details zu der Frau nannte Trump nicht, er schrieb bloß, dass sie sich außer Landes befinde und in Sicherheit sei.Iran: Kontrolle der Straße von Hormus ist „rote Linie“Die Kontrolle der Straße von Hormus ist für den Iran eine „rote Linie“, wie Armeesprecher Brigadegeneral Mohammad Akraminia erklärt. Die USA hätten geglaubt, mit Angriffen auf Stützpunkte an der iranischen Südküste die Hoheit über die strategisch wichtige Meerenge übernehmen zu können, sagt Akraminia. Der Iran sei jedoch in der Lage, die Wasserstraße von jedem Punkt seines Territoriums aus zu beherrschen. Durch die Passage wurde vor dem Krieg rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gaslieferungen transportiert.Iran droht mit Vergeltung bei Ausweitung von US-AngriffenNach Drohungen von US-Präsident Donald Trump, kritische Infrastruktur im Iran anzugreifen, warnt der Iran vor massiven Gegenschlägen. Dann werde sämtliche in der Region verbleibende Infrastruktur zum Ziel von Angriffen, hieß es in einer Stellungnahme des militärischen Hauptquartiers Chatam al-Anbjia, die die Nachrichtenagentur Fars verbreitete.Der Iran hatte in Vergangenheit mehrfach Produktionsstätten zur Rohstoffgewinnung sowie zivile Infrastruktur in den Nachbarländern angegriffen. Am Mittwoch hatte Trump mit einer Ausweitung von Angriffen gegen den Iran gedroht. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, „es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln“, sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News.Iran meldet Angriff auf Flughafen in Nordosten des LandesNach iranischen Angaben soll es zu einem Angriff im Nordosten des Landes gekommen sein. Geschosse seien am Flughafen von Semnan eingeschlagen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf die Gouverneursverwaltung. Es habe keine Toten oder Verletzten gegeben. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.Im Statement der Gouverneursverwaltung hieß es lediglich, dass der „Feind“ für den Angriff verantwortlich sei. Das US-Militär hatte berichtet, am Mittwochabend (deutscher Zeit) eine neue Angriffswelle auf den Iran gestartet zu haben. Indien verbietet Einsatz von Seeleuten in Straße von HormusIndien untersagt wegen der eskalierenden Gewalt im Persischen Golf vorerst den Einsatz indischer Seeleute auf Schiffen in der Straße von Hormus. Die Anordnung sei an Reeder, Schiffsmanager und Personalvermittler gegangen, teilt die Generaldirektion für Schifffahrt mit. Bei Angriffen in der Region wurden innerhalb von drei Tagen zwei indische Seeleute getötet. Die Regierung in Neu-Delhi legte Protest beim Iran ein und bestellte dessen stellvertretenden Botschafter ein. Indien ist mit mehr als 300.000 Seeleuten der weltweit drittgrößte Anbieter von Arbeitskräften für die globale Schifffahrt.Irans Staatsmedien melden Explosionen in TeheranIm Zuge der jüngsten US-Angriffwelle gegen den Iran haben iranische Staatsmedien von Explosionen in der Umgebung der Hauptstadt Teheran berichtet - zum ersten Mal seit Beginn der aktuellen Kämpfe um die Kontrolle über die Straße von Hormus. Zudem berichteten die Staatsmedien, die amerikanischen Angriffe hätten die Provinz Semnan getroffen, in der die Produktion ballistischer Raketen sowie das iranische Raumfahrtprogramm angesiedelt sind. Zunächst gab es keine Angaben zu möglichen Opfern oder Schäden durch die Angriffe.US-Militär beendet nächtliche Angriffswelle gegen den IranDas US-Militär hat nach eigenen Angaben eine nächtliche Welle von Luftangriffen gegen den Iran beendet. Die Angriffe erschütterten erstmals seit Beginn der aktuellen Kämpfe um die Kontrolle über die Straße von Hormus auch Teile des Nordens des Landes. Iranische Staatsmedien berichteten von Explosionen in der Umgebung der Hauptstadt Teheran sowie von Angriffen auf die Provinz Semnan, in der die Produktion ballistischer Raketen und das iranische Raumfahrtprogramm angesiedelt sind. Zunächst gab es keine Angaben zu möglichen Opfern oder Schäden.Iran greift Bahrain und Kuwait anNach einer weiteren US-Angriffswelle gegen den Iran hat die Islamische Republik am frühen Donnerstagmorgen Angriffe gegen Bahrain und Kuwait gestartet. Zunächst gab es keine Angaben zu Schäden oder möglichen Opfern. Die iranischen Angriffe erfolgten, nachdem die USA erneut eine Seeblockade gegen den Iran verhängt und ihre Luftangriffe wegen des Konflikts um die Straße von Hormus verstärkt hatten.Die USA hatten am Mittwochabend eine dritte Angriffswelle innerhalb von 24 Stunden gestartet, wie das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) auf der Plattform X mitteilte. Dabei habe man unter anderem einen unter der Flagge Curaçaos fahrenden Öltanker auf dem Weg zur Insel Charg außer Gefecht gesetzt.US-Militär greift Tanker mit Ziel iranischer Hafen anDas US-Militär hat nach eigenen Angaben einen Tanker angegriffen, der einen iranischen Hafen im Persischen Golf ansteuern wollte. Der unbeladene Öltanker habe verschiedene Warnungen ignoriert und versucht, gegen die US-Blockade von iranischen Häfen zu verstoßen, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Das Handelsschiff war demnach in internationalen Gewässern in Richtung der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Charg unterwegs. Man habe den Schornstein des unter der Flagge Curaçaos fahrenden Schiffes mit Raketen beschossen und es manövrierunfähig gemacht, teilte das US-Militär mit. Israels Parlament schwächt Kontrolle der RegierungDas israelische Parlament hat ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das die Befugnisse der Generalstaatsanwältin Gali Baharav-Miara deutlich einschränkt. Die Knesset billigte das Gesetz in dritter und letzter Lesung. Nach Angaben der Regierungskoalition soll das Gesetz das Verhältnis zwischen Regierung und Rechtsberatung neu ordnen. Kritiker sehen darin eine Schwächung der rechtsstaatlichen Kontrolle der Exekutive. Die Generalstaatsanwältin prüft unter anderem, ob Entscheidungen der Regierung mit geltendem Recht vereinbar sind. Der nun gebilligte, höchst umstrittene Gesetzentwurf sieht vor, dass diese Rechtsgutachten nicht länger bindend sind und die Regierung sie faktisch ignorieren kann. Kritiker des Gesetzes sehen deshalb grundlegende demokratische Prinzipien gefährdet. Israel hat weder eine zweite Parlamentskammer noch eine formelle Verfassung. Die Unabhängigkeit der Justiz sorgt dafür, dass die Politik an bestehendes Recht gebunden ist. Die Generalstaatsanwältin gilt als eine der wenigen Kontrollinstanzen der Exekutive in Israel. Mit der rechtsreligiösen Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geriet Baharav-Miara immer wieder in Konflikt, weil sie Entscheidungen der politischen Führung als unrechtmäßig oder rechtlich problematisch bewertete. US-Angriffe auf Iran bereiten wohl mögliche umfassendere Einsätze vorDie jüngsten US-Angriffe auf den Iran sollen Insidern zufolge nicht nur die Straße von Hormus offenhalten, sondern zudem mögliche umfassendere Militäroperationen vorbereiten. Die Bombardements sollten die iranische Luftabwehr sowie Radaranlagen und Raketenstellungen schwächen, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute US-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Dies erweitere die militärischen Optionen von US-Präsident Donald Trump. Einem der Insider zufolge handele es sich um vorbereitende Maßnahmen für den Fall, dass die US-Streitkräfte den Befehl für intensivere Einsätze erhielten. Das US-Verteidigungsministerium reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.US-Militär greift erneut den Iran an Die USA haben eine erneute Angriffswelle auf den Iran gestartet. Das US-Zentralkommando Centcom teilte auf der Plattform X mit, die Attacke um 3.00 Uhr nordamerikanischer Zeit (21.00 MESZ) gestartet zu haben. „Die Angriffe richten sich gegen iranische Militäreinrichtungen, die dazu dienen, Schiffe zu bedrohen, die die Straße von Hormus (...) frei durchfahren“, heißt es. Es ist bereits die zweite Angriffswelle am Mittwoch.Iran: Halten uns ohne eigenen Nutzen nicht an US-VereinbarungDer Iran sieht Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf zufolge keinen Grund, sich an eine Absichtserklärung mit den USA zu halten, wenn das Land nicht davon profitiere. Die Islamische Republik befinde sich in einem existenziellen Krieg gegen die USA, deren Ziel es sei, das iranische System zu stürzen und das Land zu spalten. Die Streitkräfte hätten freie Hand, um der Aggression des Feindes entgegenzutreten. Zugleich betone Ghalibaf, dass auch Diplomatie und Verhandlungen eingesetzt werden müssten, um nationale Interessen zu wahren.USA: Sanktionieren Netzwerk für iranische WaffenbeschaffungDie US-Regierung verhängt Sanktionen gegen Personen und Unternehmen, die als Teil eines internationalen Netzwerks den Iran bei der Waffenbeschaffung unterstützen sollen. Davon betroffen seien iranische und russische Staatsbürger sowie Einrichtungen im Iran, in Russland und in Nigeria, teilt das US-Finanzministerium mit. Der Iran nutze ausländische Luftfahrt- und Transportunternehmen sowie Finanzkanäle, um die Rolle der iranischen Revolutionsgarden beim illegalen Erwerb zu verschleiern, heißt es in der Erklärung weiter.Irak weist Umsetzung von Sanktionen gegen libanesische Hisbollah anDer Irak hat seine Banken und zuständigen Finanzinstitutionen angewiesen, neue US-Sanktionen gegen mutmaßliche Unterstützer-Netzwerke der libanesischen Hisbollah und der Terrororganisation Islamischer Staat umzusetzen. Die Maßnahmen zielten darauf ab, den Zugang sanktionierter Personen und Organisationen zum irakischen Finanzsystem zu unterbinden, teilte ein irakischer Regierungsvertreter mit.Die Hisbollah ist von den USA und mehreren anderen Staaten als Terrororganisation eingestuft. Sie wird allerdings wie viele Milizen im Irak auch vom Iran unterstützt. Viele dieser Milizen im Irak haben einen großen militärischen und politischen Einfluss. Ähnlich wie die libanesische Hisbollah sollen nun auch die proiranischen Milizen im Irak entwaffnet werden. Ihre Entwaffnung bedeutet für die irakische Regierung eine enorme Herausforderung, weil die mächtigsten Milizen im Land – genau wie die Hisbollah im Libanon – den Schritt ablehnen. Der Schritt erfolgte einen Tag nach einem Treffen des irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Saidi mit US-Präsident Donald Trump in Washington. Die Anweisung an die Banken unterstreicht die neue Linie der Regierung im Umgang mit proiranischen Milizen.Iran meldet 35 Tote nach US-LuftangriffenDie jüngsten US-Luftangriffe auf Ziele im Iran haben nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums mehr als 35 Menschen das Leben gekostet. Mindestens 72 Menschen seien zudem in den vergangenen Tagen mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht worden, sagte Ministeriumssprecher Hossein Kermanpur.Die Zahl der Verletzten lag damit deutlich höher als bei allen anderen jüngsten Angriffen auf den Iran. Laut staatlichem Fernsehen kündigte das iranische Militär eine entschlossene Antwort auf „diese aggressive Aktion des amerikanischen Feindes“ an.Fortschritte bei israelisch-libanesischen Gesprächen gemeldetBei den von den USA vermittelten Gesprächen in der italienischen Hauptstadt Rom zwischen israelischen und libanesischen Regierungsvertretern hat es nach Angaben aus libanesischen Regierungskreisen „sichtbare Fortschritte“ bei der Festlegung von Gebieten für zwei sogenannte Pilotzonen gegeben. Das berichteten auch libanesische Medien. Am Freitag sollten weitere Gespräche auf militärischer Ebene zur genauen Umsetzung folgen. Sie könnten den Kreisen zufolge online stattfinden. In einem jüngsten Rahmenabkommen zwischen Israel und dem Libanon wurde vereinbart, dass der Rückzug in sogenannten Pilotzonen getestet werden soll. Das israelische Militär soll dort die Kontrolle an die libanesische Armee abgeben, sobald die Hisbollah dort nicht mehr vertreten ist. Das israelische Nachrichtenportal „ynet“ meldete unter Berufung auf einen israelischen Regierungsbeamten, dass noch weitere Vorbereitungen und Vereinbarungen erforderlich seien, bevor mit der Umsetzung begonnen werden könne. Dies solle in den kommenden Tagen erreicht werden. Regierungsvertreter verlassen die US-Botschaft in Rom: Am Freitag sollen die Gespräche auf militärischer Ebene weitergehen. ImagoUS-Militär: 90-minütige Angriffswelle gegen Iran abgeschlossenDas US-Militär schließt eigenen Angaben zufolge eine 90-minütige Welle von Angriffen gegen Ziele im Iran ab. Die Luftschläge haben sich gegen Küstenverteidigungssysteme sowie Lager- und Abschussanlagen für Marschflugkörper auf der größeren der beiden Tunb-Inseln gerichtet, wie das US-Zentralkommando Centcom mitteilt. Ziel des Einsatzes sei gewesen, die Fähigkeiten des Irans für Angriffe auf die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus weiter zu schwächen.USA starten neue Angriffswelle gegen den IranDas US-Militär fliegt nach eigenen Angaben eine neue Welle von Angriffen gegen den Iran. Der Einsatz habe um 6.00 Uhr (12.00 MESZ) begonnen, teilt das US-Zentralkommando Centcom auf der Plattform X mit. „Die Angriffe zielen darauf ab, die militärischen Fähigkeiten der iranischen Streitkräfte zu schwächen, die für Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus genutzt werden.“Propagandaplakat in Teheran zeigt Trump im SargEin großes Propagandaplakat in der iranischen Hauptstadt Teheran zeigt US-Präsident Donald Trump in einem Sarg. Auf Persisch und Englisch heißt es auf der Fassade „Wir werden Trump töten“, wie Fotos der Nachrichtenagentur AP zeigen. Hintergrund sind Vergeltungsrufe der iranischen Staatsführung für den im Februar getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei. Er wurde in der Nacht zu Freitag mehr als vier Monate nach seinem Tod in der nordöstlichen Pilgermetropole Maschhad bestattet.APWeitere Hinrichtung nach Protesten im IranIm Iran ist abermals ein Mann im Zusammenhang mit den Protesten vom Januar hingerichtet worden. Das Urteil sei am frühen Mittwochmorgen vollstreckt worden, berichtete die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan. Dem Mann wurde den Angaben nach zur Last gelegt, bei den Aufständen in der Provinz Isfahan ein Gebäude einer Kreisverwaltung mit einem Molotowcocktail in Brand gesetzt zu haben. HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. 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