Im Hamburger Bezirk Harburg blockieren CDU, AfD, FDP und fraktionslose SPDler die Umbenennung von Straßennamen – obwohl Studien Verstrickungen belegen.
Während des NS war Albert Schäfer Vorstandsvorsitzender der Phoenix-Gummiwerke: Schriftzug auf dem Dach der Werke in Hamburg-Harburg
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Wie geht eine Stadtgesellschaft mit einem Erbe um, das auf Zwangsarbeit und kolonialer Ausbeutung gründet? Während in anderen Hamburger Bezirken koloniale Kontinuitäten und NS-Verstrickungen differenziert aufgearbeitet werden, hat die Bezirksversammlung Harburg kurz vor der Sommerpause ein anderes Signal gesendet: Mit den Stimmen von CDU, AfD, FDP und fraktionslosen SPD-Abgeordneten wurde Anfang Juni die Umbenennung des Albert-Schäfer-Wegs und der Gaiserstraße blockiert. Beantragt hatten die Umbenennung die Grünen, die Linke und die SPD.
In der Bezirksversammlung Harburg gibt es fraktionslose SPD-Abgeordnete, weil im Mai 2025 fünf Mitglieder aufgrund von parteiinternen Zerwürfnissen, wiederholtem Fernbleiben bei Abstimmungen und Vorwürfen der Kooperation mit der AfD aus der Fraktion ausgeschlossen wurden.








